CAS entscheidet am Freitag über Stefan Luitz

Stefan Luitz

Streitfall Beever Creek

CAS entscheidet am Freitag über Stefan Luitz

Im Streit um die Aberkennung des ersten Weltcup-Sieges von Stefan Luitz durch den Ski-Weltverband FIS will der Internationale Gerichthof am Freitag sein Urteil bekannt geben.

Der Sportgerichtshof hatte am Montag (11.03.2019) mehrere Stunden getagt. Die Anwältin von Stefan Luitz, Anne Jakob, sprach anschließend von einer guten Verhandlung. Gleichzeitig räumte sie ein. "Das Schiedsgericht hat keine Tendenz erkennen lassen, und wir warten nun mit Spannung auf die Entscheidung am Freitag."

Luitz war persönlich in der Schweiz und beantwortete die Fragen des Gerichts. Der 26-Jährige war im Dezember nach dem Riesenslalom von Beaver Creek zunächst in der Siegerliste gestanden und hätte damit seinen ersten Weltcuperfolg erringen können. Weil er zwischen den Läufen in einem Aufenthaltsbereich an der Rennstrecke Sauerstoff durch eine Maske eingeatmet hatte, wurde er von der FIS disqualifiziert. Der Weltskiverband ahndete nach eigenen Angaben einen  Regelverstoß.

Luitz wehrt sich gegen die Aberkennung des Sieges und begründet dies unter anderem damit, dass Sauerstoffzufuhr von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA erlaubt sei, und es damit einen Widerspruch zwischen FIS- und WADA-Richtlinien gebe. In diesem Falle, so die Argumentation, hätte sich die FIS ihren eigenen Regeln zufolge nach den WADA-Bestimmungen richten müssen.

Thema in Das Erste, Sportschau am 12.03., 15.05 Uhr

red/dpa/sid | Stand: 11.03.2019, 20:04

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