Feuz lässt nichts mehr anbrennen

Weltcup-Abfahrt in Are

Feuz lässt nichts mehr anbrennen

Von Wolfram Porr

Weltmeister Beat Feuz hat sich beim Weltcupfinale in Are die kleine Kristallkugel gesichert. Beim Sieg der zeitgleichen Österreicher Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer ließ er seinen größten Rivalen Aksel Lund Svindal hinter sich.

Beat Feuz mit der kleinen Kristallkugel

Beat Feuz mit der kleinen Kristallkugel

Feuz oder Svindal - das war vor dem wegen des Nebels um drei Stunden verschobenen Abfahrtrennen die Frage. Der bis hierhin im Abfahrts-Weltcup führende Feuz gab die Antwort mit der Startnummer sieben früh im Rennen. Im Ziel lag er zunächst vorne. Am Ende reichte es zu Rang drei in der Tageswertung.

Zwei Läufer nach ihm versuchte Svindal das Unmögliche noch möglich zu machen - doch es wurde nichts. Der Norweger blieb acht Hundertstelsekunden hinter der Zeit des Schweizers zurück und musste sich in der Tageswertung mit Rang vier, im Abfahrts-Weltcup mit dem zweiten Rang begnügen.

Kriechmayr und Mayer zeitgleich vorne

Schneller als die besten beiden Abfahrer dieses Winters waren zwei Österreicher: Zunächst übernahm Vincent Kriechmayr die Führung, ehe Matthias Mayer mit exakt derselben Zeit den Doppelsieg für das in diesem Winter ja oft enttäuschende Team Austria perfekt machte.

Dreßen festigt Platz drei in der Abfahrtswertung

Aksel Lund Svindal, Beat Feuz und Thomas Dreßen (v.l.n.r.)

Aksel Lund Svindal, Beat Feuz und Thomas Dreßen (v.l.n.r.)

Thomas Dreßen (SC Mittenwald) bestätigte mit einem guten fünften Platz (+ 0,24 Sekunden) erneut seine Topform. Damit belegt er in der Abfahrtsweltcupwertung zum Abschluss den dritten Rang. Zwei Saisonsiege, dazu diverse Top-Ten-Platzierungen - der 24-Jährige hat sich endgültig in der absoluten Weltspitze etabliert.

"Das ist schon cool"

"Ich hatte mir vorgenommen, dass ich abschwinge und die '1' aufleuchtet. Als später fix war, dass ich Dritter in der Wertung bin, das war schon cool", so Dreßen in der ARD. Nun stünden nur noch ein paar kleinere Rennen und Sponsorentermine für ihn an. Dann freue er sich auf den wohlverdienten Urlaub.

Keinen so guten Tag erwischte Andreas Sander. Der Routinier aus Ennepetal belegte im Endklassement Rang 23 (+ 1,39). Im Abfahrts-Weltcup reichte es für ihn immerhin zu Platz 16.

Thema in: Sportschau, 14.03.2018, 13.30 Uhr

wp | Stand: 14.03.2018, 14:04

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