Deutsche Frauen feiern Skeleton-Doppelsieg

Skeleton vom Königssee - der Sieglauf von Tina Hermann Sportschau 24.01.2020 01:25 Min. Verfügbar bis 24.01.2021 Das Erste

Weltcup am Königssee

Deutsche Frauen feiern Skeleton-Doppelsieg

Jubel im deutschen Lager: Tina Herrmann hat das Rennen am Königssee mit neuem Bahnrekord gewonnen. Zweite wurde Teamkollegin Jaqueline Lölling. Bei den Männern gelang Felix Keisinger eine grandiose Aufholjagd bis auf Rang drei.

Weltmeisterin Tina Hermann hat den Weltcup auf ihrer Heimbahn am Königssee gewonnen und damit ihre kleine Chance auf einen Erfolg im Gesamtweltcup gewahrt. Die 27-Jährige setzte sich am Freitag (24.01.2020) mit einem Bahnrekord vor der Olympiazweiten Jacqueline Lölling (+0,18 sek) durch, die Russin Jelena Nikitina (+0,41) wurde Dritte. Sophia Griebel (+1,16) landete auf dem siebten Platz.

Tina Hermann (R) und Jacqueline Lölling

Tina Hermann (R) und Jacqueline Lölling

Lölling führt im Gesamtweltcup

"Ich bin wirklich glücklich, das war ein sehr, sehr enges Rennen", sagte Hermann in der ARD: "Mit dem Gesamtweltcup wird es schwierig, weil Jacqueline sehr konstant ist. Aber ich werde weiter angreifen."

Für Hermann war es der zweite Saisonsieg im sechsten Rennen, auch Lölling und Nikitina haben je zwei Siege auf dem Konto. In der Gesamtwertung führt Lölling (1.262 Punkte) aber weiter recht souverän vor Janine Flock (1.214) aus Österreich und Hermann (1.194). Vor der Heim-WM in Altenberg (27. bis 29. Februar) stehen noch die Weltcups in St. Moritz und Sigulda/Lettland auf dem Programm.

Männer: Keisingers unglaubliche Aufholjagd

Felix Keisinger

Felix Keisinger

Bei den Männern lief es für das deutsche Team nicht ganz so gut. Lokalmatador Felix Keisinger sorgte trotzdem für einen Paukenschlag der besonderen Art: Den ersten Lauf hatte er völlig verpatzt, kämpfte sich dann aber mit einem nahezu perfekten zweiten Lauf noch ganz weit nach vorne. Ein Konkurrent nach dem anderen biss sich an der Bestzeit des Berchtesgadeners die Zähne aus. Am Ende hatte sich der 22-Jährige von Rang zwölf auf den dritten Platz nach vorne - seine zweite Podiumsplatzierung in diesem Winter.

Keisinger ließ damit auch noch seine Teamkollegen Axel Jungk (Oberbärenburg) und Alexander Gassner (Winterberg) hinter sich, die nach dem ersten Durchgang noch auf den Rängen vier und sechs gelegen hatten. Es siegte Alexander Tretiakow, der sich nach dem ersten Lauf noch an die Spitze setzte und Olympiasieger Yun Sungbin aus Südkorea auf Rang zwei verwies. Für den "Russian Rocket" war es bereits der dritte Weltcupsieg in dieser Saison.

Skeleton der Herren - die Entscheidung aus Königssee Sportschau 25.01.2020 19:24 Min. Verfügbar bis 25.01.2021 Das Erste

Thema in: Wintersport im Ersten, 24.01.2020, Ab 13.00 Uhr

red/sid | Stand: 24.01.2020, 18:14

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