Jungk verliert Weltcup-Führung, Lölling auf dem Podest

Skeleton-Pilot Jungk nach verlorener Weltcup-Führung: "War einfach kacke" Sportschau 10.01.2020 00:59 Min. Verfügbar bis 10.01.2021 Das Erste

Weltcup La Plagne

Jungk verliert Weltcup-Führung, Lölling auf dem Podest

Der sächische Sekelton-Pilot Axel Jungk ist beim Weltcup in La Plagne am Podest vorbeigefahren. Bei den Frauen konnte dagegen Jacqueline Lölling jubeln - über einen Platz auf dem Stockerl.

Axel Jungk

Zum ersten Mal in dieser Saison stand am Freitag (10.01.2020) keiner der deutschen Skeleton-Männer auf dem Podium. Bester Deutscher beim Rennen im französischen La Plagne war Axel Jungk (Oberbärenberg) als Fünfter. Er musste damit seine Führung im Gesamtklassement abgeben. "Ich bin sehr unzufrieden mit dem zweiten Lauf. Aber nur zwei Hundertstelsekunden Rückstand auf den dritten Platz kann man nach den zwei Läufen auch positiv sehen", sagte Jungk im Ziel.

Sieg an Russe Tretjakow

Der Sieg ging an den Russen Alexander Tretjakow vor dem Letten Martins Dukurs. Für eine Überraschung sorgte Geng Wenqiang als Dritter: Er holte den ersten Podestplatz für China im Skeleton überhaupt in einem Weltcup. Wenqiang teilt sich den dritten Platz mit dem Südkoreaner Yun Sungbin.

Felix Keisinger (Königssee) wurde Siebter. Alexander Gassner (Winterberg) kam mit der Bahn in La Plagne überhaupt nicht zurecht: "Die Bedingungen waren nicht optimal. Wir haben alle Kopfschmerzen nach dem Lauf. Die Fragezeichen sind groß, warum da nicht mehr gemacht wurde."

Lölling wird Dritte

Skeleton der Damen - der 1. Lauf aus La Plagne in der Zusammenfassung Sportschau 10.01.2020 13:33 Min. Verfügbar bis 10.01.2021 Das Erste

Fünf Wochen vor den Weltmeisterschaften in Altenberg (17. Februar bis 1. März) ist Jacqueline Lölling (Winterberg) im Skeleton-Weltcup im französischen La Plagne auf den dritten Platz gefahren. Der Sieg ging an die Russin Jelena Nikitina. Zweite wurde die Österreicherin Janine Flock. "Der Start war heute mein Manko - von daher freue ich mich riesig über den dritten Platz", sagte Lölling im Livestream der Sportschau.

Tina Hermann (Königssee), die letzte Woche den Heimweltcup in Winterberg gewinnen konnte, wurde Fünfte: "Heute bin ich nicht so zufrieden - da ist noch Luft nach oben", gab sich die 27-Jährige selbstkritisch. Einen Platz dahinter landete Sophia Griebel - das beste Saisonergebnis der Suhlerin: "Das ist ein guter Aufwärtrstrend - hoffentlich geht es so weiter."

Auch den Frauen machte die Bahn mit ihren vielen eisigen Rillen zu schaffen. "Im Ziel bist du kaputt und es dröhnt richtig am Kopf. Es fühlt sich an wie eine kleine Gehirnerschütterung", sagte Herrmann.

nho | Stand: 10.01.2020, 16:52

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