Deutsche Skeletonis schaffen Historisches

Grotheer führt deutschen Dreifachtriumph bei Skeleton-WM an Sportschau 28.02.2020 16:34 Min. Verfügbar bis 28.02.2021 Das Erste

Sensation bei Skeleton-WM

Deutsche Skeletonis schaffen Historisches

Es ist die Sensation der Skeleton-WM: Die deutschen Männer haben in Altenberg in einem Herzschlagfinale einen Dreifachsieg gefeiert. Zum Weltmeister kürte sich einer, der gar nicht im Weltcup starten durfte.

Christopher Grotheer , der in dieser Saison im Continentalcup unterwegs war und kein einziges Weltcuprennen bestritten hat, siegte am Freitag (28.02.2020) vor Axel Jungk mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,02 Sekunden. Der Lokalmatador holte im dritten und vierten Lauf, in denen er jeweils Bestzeit fuhr, wertvolle Hundertstelsekunden auf. Zu Gold reichte es nicht. Bronze sicherte sich der bis zum Finaldurchgang auf Position zwei liegende Alexander Gassner (+0,05 Sek.). "Es ist sehr komisch. Ich habe nicht gedacht, dass es reicht. Es ist unglaublich, dass ich es geschafft habe", sagte Grotheer im Ziel.

Jungk: "Ein Scheißgefühl"

Jungk, der zum zweiten Mal nach 2017 Vize-Weltmeister wurde, zeigte sich enttäuscht: "Ich fühle mich, als müsste ich gleich heulen. Ich war in drei von vier Läufen der Schnellste. Ich hatte mir gewünscht, dass ich es schaffe. Es tut einfach weh. Momentan fühlt es sich an, wie Gold verloren, aber in ein, zwei Wochen freue ich mich vielleicht, der Zweitbeste der Welt zu sein. Stand jetzt, ist es ein Scheißgefühl.“

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Einen deutschen Dreifachsieg gab es noch nie. Bei den zuvor 27 Skeleton-Weltmeisterschaften hatte dies überhaupt erst eine Nation geschafft: 1991 gelang es den Österreichern auf der Heimbahn in Igls. Bei den Frauen hatte Deutschland durch Tina Hermann, Jacqueline Lölling und Sophia Griebel vor einem Jahr bei der WM in Whistler für diese Premiere gesorgt.

Keisinger unter Top 5

Das starke deutsche Abschneiden komplettierte Felix Keisinger vom WSV Königssee. Der in der Weltcup-Gesamtwertung beste Deutsche wurde Fünfter (+0,8 Sek.). Der Junioren-Weltmeister kann mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein. Denn Keisinger ließ einen großen Favoriten hinter sich: Olympiasieger Yun Sung-bin aus Südkorea wurde Sechster (+1,10 Sek.). der Weltcup-Führende Martins Dukurs aus Lettland musste sich mit dem vierten Platz begnügen (+0,57 Sek.).

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nho/dpa/sid | Stand: 28.02.2020, 16:00

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