Lölling mit Bahnrekord zum Skeleton-Sieg

Lölling gewinnt aufregenden Skeleton-Weltcup in Innsbruck Sportschau 17.01.2020 02:28 Min. Verfügbar bis 17.01.2021 Das Erste

Innsbruck

Lölling mit Bahnrekord zum Skeleton-Sieg

Jacqueline Lölling hat den Skeleton-Weltcup in Innsbruck gewonnen. Dabei stand die Winterbergerin nach dem ersten Lauf noch nicht einmal auf einem Podestplatz.

Mit einem Bahnrekord im zweiten Lauf hat Jacgueline Lölling sich doch noch den Sieg im österreichischen Innnsbruck geholt. Bei Halbzeit lag die Winterbergerin auf einem vierten Platz. Doch mit der neuen Bestmarke von 53,62 Sekunden schockte sie offensichtlich die Konkurrenz. Weder die bis dato drittplatzierte US-Amerikanerin Megan Henry noch die auf Rang zwei liegende Russin Jelena Nikitina kamen annähernd an diese Zeit heran. Lokalmatadorin Janine Flock blieb zwar ebenfalls unter dem alten Bahnrekord, musste sich aber Lölling um zwei Hundertstel Sekunden geschlagen. Platz drei ging an Megan Henry (+0,26).

"Ich hatte mir fest vorgenommen, zwei konstant gute Läufe zu treffen. Ich kann es gar nicht glauben", sagte Lölling. Die 24-Jährige baute mit dem Sieg ihre Führung im Gesamtweltcup aus, in vier der bisherigen fünf Rennen stand sie in dieser Saison auf dem Podium.

Hermann und Kreher auf fünf und sechs

Die beiden anderen deutschen Starterinnen sorgten für ein gutes Team-Ergebnis. Tina Hermann landete auf dem fünften Rang (+0,53 Sekunden), Newcomerin Susanne Kreher wurde Sechste (+0,58 Sekunden).

Deutsche Männer weit abgeschlagen

Erfolgloser Innsbruck-Weltcup für deutsche Skeletoni Sportschau 17.01.2020 02:10 Min. Verfügbar bis 17.01.2021 Das Erste

Die deutschen Skeletonfahrer haben beim zweiten Weltcup in Folge die Podestplätze verpasst - und das teilweise deutlich. Beim Sieg des Letten Martins Dukurs in Innsbruck fuhr nur Felix Keisinger als Siebter in die Top Ten. Alexander Gassner wurde Zehnter, Axel Jungk kam abgeschlagen auf Platz 14.

Sieger Dukurs gewann überlegen mit 0,42 Sekunden Vorsprung vor dem Südkoreaner Sung Bin Yun und dem Russen Alexander Tretiakow. Zum ersten Mal hatten die deutschen Skeleton-Männer beim Weltcup im französischen La Plagne in der vergangenen Woche die Podestplätze verpasst. Axel Jungk verlor in La Plagne auch die Führung im Gesamtweltcup an den Letten Dukurs. Auch Tretiakow war in Frankreich an Jungk vorbeigezogen.

red/dpa/sid | Stand: 17.01.2020, 13:57

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