Diese Athleten machen Schluss

Diese Athleten machen Schluss

Große Erfolge, große Abschiede: Mit Martin Fourcade und Kaisa Mäkäräinen haben zwei Biathlonstars ihre Karriere beendet. Im DSV hängte nicht nur Fritz Dopfer seine Ski an den Nagel. Ein Überblick.

Martin Fourcade

Er wird dem Biathlon-Zirkus fehlen: Der Franzose Martin Fourcade hat ein Jahrzehnt lang dominiert und gehört zu den erfolgreichsten Athleten in der Geschichte dieser Sportart. Fourcade steht für spannende Duelle, große Gesten und für klare Worte. Vor dem letzten Rennen in dieser Saison verkündete er seinen Abschied – und beschenkte sich kurz danach tatsächlich noch einmal mit einem Sieg. Mit 79 Weltcupsiegen, fünf olympischen Goldmedaillen und 13 Weltmeistertiteln tritt der 31-Jährige ab.

Er wird dem Biathlon-Zirkus fehlen: Der Franzose Martin Fourcade hat ein Jahrzehnt lang dominiert und gehört zu den erfolgreichsten Athleten in der Geschichte dieser Sportart. Fourcade steht für spannende Duelle, große Gesten und für klare Worte. Vor dem letzten Rennen in dieser Saison verkündete er seinen Abschied – und beschenkte sich kurz danach tatsächlich noch einmal mit einem Sieg. Mit 79 Weltcupsiegen, fünf olympischen Goldmedaillen und 13 Weltmeistertiteln tritt der 31-Jährige ab.

Fehlen wird auch die Finnin Kaisa Mäkäräinen, die 2005 ihre erste WM lief und fortan in der Weltspitze mitmischte. Die wieselflinke Mäkäräinen wurde dreimalige Weltcup-Gesamtsiegerin und gewann 2011 WM-Gold. Mit 37 machte sie Schluss, an dem Ort, wo alles begann: im Skistadion von Kontiolahti.

Fritz Dopfers Karriereende hatte sich während der Saison schon angedeutet. Der Slalom- und Riesenslalomfahrer vom SC Garmisch kämpfte immer wieder mit Verletzungspech. Seit einem Schien- und Wadenbeinbruch 2016 kam der 32-Jährige nicht mehr richtig auf die Beine. In dieser Saison zwangen ihn Rückenprobleme immer wieder zur Pause. Lediglich bei acht Weltcuprennen stand er am Start - und entschied sich schlussendlich, die Karriere zu beenden.

Schluss hat auch Slalomläuferin Christiana Ackermann gemacht. Die Oberstdorferin verabschiedet sich nach zwölf Jahren aus dem Ski-alpin-Weltcup. Körper und Kopf seien nicht mehr bereit 100 Prozent zu geben, erklärte die 30-Jährige.

Stand: 19.03.2020, 09:57 Uhr

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