Rodeln: Loch holt fünften Sieg im fünften Rennen

Rodeln - die Zusammenfassung der Männer im Einsitzer aus Winterberg Sportschau 20.12.2020 00:31 Min. Verfügbar bis 20.12.2021 Das Erste

Weltcup in Winterberg

Rodeln: Loch holt fünften Sieg im fünften Rennen

Beim Rodeln in Winterberg hat Felix Loch, nach dem ersten Lauf noch auf dem zweiten Rang, den nächsten Triumph eingefahren und seine starke Form bestätigt.

Bei schwierigen Bedingungen zeigte Felix Loch im zweiten Lauf im sauerländischen Nebel zwar keine ganz saubere Fahrt. Das Material schien aber perfekt zu passen, sodass er trotz einiger Stellen, an denen die Kufen leicht quer standen, die Bestzeit setzen konnte. Am Start wartete dann noch Kevin Fischnaller, Bester des ersten Laufs.

Doch der Italiener leistete sich einen dicken Patzer im Mittelteil und fiel auf Rang fünf zurück - der fünfte Sieg im fünften Rennen für Felix Loch war perfekt. Johannes Ludwig folgte als zweitbester Deutscher auf Rang sechs.

Felix Loch: "Perfekter Schlitten!" Sportschau 20.12.2020 01:04 Min. Verfügbar bis 20.12.2021 Das Erste

Loch nach dem ersten Lauf Zweiter hinter Fischschnaller

Nach der ersten Fahrt hatte der 31-jährige Loch noch mit drei Hundertstel Rückstand auf Platz zwei hinter dem Italiener Kevin Fischschnaller gelegen. Obwohl die Bedingungen nicht ganz optimal waren, sind wir doch "noch relativ nah am Bahnrekord", analysierte Loch. "Der Lauf war ganz in Ordnung. Ich bin zufrieden, schau mer mal, was im zweiten Lauf noch geht." Dritter war der Österreicher Nico Gleirscher (+0,133 Sekunden). Johannes Ludwig war als Fünfter nur 0,059 Sekunden hinter der Bestzeit, hatte sich im zweiten Durchgang aber einen Fahrfehler im Mittelteil der Bahn geleistet.

Rodeln - der 1. Lauf der Männer im Einsitzer aus Winterberg Sportschau 20.12.2020 35:16 Min. Verfügbar bis 20.12.2021 Das Erste

Rodeln - der 2. Lauf der Männer im Einsitzer aus Winterberg Sportschau 20.12.2020 18:28 Min. Verfügbar bis 20.12.2021 Das Erste

Vier Deutsche in den Top 20 - Bollmann verpasst sie knapp

Der junge Deutsche, Moritz Bollmann, ließ nach seiner zweiten Fahrt den Kopf hängen: Nach dem ersten Lauf auf Rang 19 gelegen, gelang ihm keine bessere Vorstellung im zweiten Lauf. Nach einigen Fehlern fiel er noch fünf Plätze zurück. Teamkollege Chris Eissler kam besser durch die Schlüsselstellen der Bahn und setzte die neue Bestzeit im zweiten Lauf - am Ende reichte es für Rang 18. Noch besser lief es im zweiten Durchgang für Max Langehan. Nach einem verkorksten ersten Lauf schob er sich von Platz 14 noch drei Ränge nach vorn.

Felix Loch: "Die Bahn hat eigentlich ganz gut gehalten." Sportschau 20.12.2020 01:46 Min. Verfügbar bis 20.12.2021 Das Erste

Wegen der Widrigkeiten im Winterberger Eiskanal hatte Felix Loch in der vergangenen Saison auf einen Start an der Weltcupstation im Sauerland verzichtet. Den Sieg holte sich im Februar Teamkollege Johannes Ludwig, der trotz schwieriger Bahnverhältnisse startete. Dieses Mal war Loch, der bereits in den ersten drei Weltcuprennen der Saison triumphierte und auch einen Sieg im Sprint vorweisen kann, allerdings als klarer Favorit in die Bahn gegangen.

Taubitz: "Lauf war wirklich schön"

Sportschau 20.01.2021 00:51 Min. Verfügbar bis 20.01.2022 Das Erste Von Ulli Schäfer


Langenhan feiert Siegpremiere

Am Nachmittag stand noch ein Sprint-Rennen an: Und dabei überraschte Max Langenhan, der als fünfter von 15 Fahrern die Bestzeit (36,331 Sekunden) setzte, die für die Konkurrenz nicht mehr zu erreichen war. Für ihn war es der erste Erfolg im Weltcup. Hinter dem jungen Thüringer landeten die Fischnaller-Cousins Kevin (+0,058 sek) und Dominik (+0,072 sek) auf den Plätzen zwei und drei. Felix Loch kam diesmal nicht über Rang fünf hinaus (+0,077 sek) und verpasste erstmals in dieser Saison in einem Einzelrennen das Podium. Johannes Ludwig wurde mit einem Defizit von 0,147 Sekunden Siebter.

Taubitz gewinnt auch den Sprint

Die deutschen Frauen feierten schon zuvor einen Dreifachsieg. Julia Taubitz, die bereits das Rennen am Samstag (20.12.2020) gewonnen hatte, war erneut schneller als Teamkollegin Natalie Geisenberger. Sprint-Dritte wurde Dajana Eitberger. Taubitz siegte in 38,782 Sekunden und war damit 0,174 Sekunden schneller als Geisenberger sowie 0,189 Sekunden schneller als Eitberger.

Bei den Doppelsitzern sicherten sich Toni Eggert und Sascha Benecken den Sieg bei der Sprint-Entscheidung. Nach ihrem zweiten Platz am Vortag waren sie diesmal in 30,972 Sekunden die Schnellsten. Die Samstagssieger Tobias Wendl/Tobias Arlt kamen auf Rang drei (+0,109 sek) und mussten noch dem österreichischen Duo Thomas Steu/Lorenz Koller den Vortritt lassen (+0,053 sek).

mla/dpa | Stand: 20.12.2020, 13:18

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