Deutsche Rodler mit Fehlstart

Weltcup-Auftakt für deutsche Rodler ohne Podest Sportschau 24.11.2019 01:04 Min. Verfügbar bis 24.11.2020 Das Erste

Weltcup-Auftakt der Rodler in Innsbruck

Deutsche Rodler mit Fehlstart

Fehlstart für die deutschen Rodelmänner in die neue Weltcupsaison: In Innsbruck-Igls verpassten Felix Loch & Co. die Podestplätze teilweise deutlich. Nur im Mixed gab es zum Abschluss des Weltcup-Wochenendes einen Platz unter den Top drei.

Der dreimalige Olympiasieger und sechsmalige Gesamtweltcupsieger Felix Loch, nach dem ersten Lauf noch Dritter, kam mit 0,266 Sekunden Rückstand nur auf Platz sechs. Erster Weltcupsieger des Winters ist der Österreicher Jonas Müller. Der Russe Roman Repilow, in der vergangenen Saison Sprint-Weltcupsieger, und der Italiener Dominik Fischnaller komplettierten das Podest. Semjon Pawlitschenko, der Gewinner des Gesamtweltcups im vergangenen Winter, reihte sich hinter Loch als Siebter ein.

Felix Loch trotzdem zufrieden

"Ich hatte auf einen Podestplatz gehofft, es waren aber sehr spezielle Bedingungen", analyiserte Loch. Bei recht hohen Temperaturen waren die Starter vom weichen Eis gefordert. "Ich hatte auch einen Fehler drin. Insgesamt bin ich trotzdem zuversichtlich, weil das Fahren wieder so klappt, wie ich es mir vorstelle und wie es vor einigen Jahren mal war", so Loch. "Wir haben gesehen, dass Felix mithalten kann", beurteilte Bundestrainer Norbert Loch die Läufe seines Sohnes.

Neben Loch, dem 74 Tausendstelsekunden zu einem Podestplatz fehlten, blieben aber auch die übrigen Starter des deutschen Rodelteams hinter den Erwartungen zurück. Sebastian Bley wurde Achter, Max Langenhan Zwölfter. Weltmeister Johannes Ludwig kam nach einem komplett verpatzten ersten Lauf als 15. ins Ziel, Moritz Elias Bollmann als 22.

Deutsches Rodler-Team rettet Podestplatz Sportschau 24.11.2019 04:35 Min. Verfügbar bis 24.11.2020 Das Erste

Platz drei im Mixed-Staffel-Rennen

Zum Abschluss erreichte die Mixed-Staffel auf Rang drei hinter Italien und Österreich noch einen Podestplatz. Das Team mit Julia Taubitz, Felix Loch und dem Duo Toni Eggert/Sascha Benecken hatte am Ende 0,228 Sekunden Rückstand auf die Italiener.

br/sid | Stand: 24.11.2019, 12:47

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