Doppelsitzer rodeln zum Doppelsieg

Rodeln - die Doppelsitzer aus Whistler Sportschau 15.12.2019 24:50 Min. Verfügbar bis 15.12.2020 Das Erste

Weltcup in Whistler

Doppelsitzer rodeln zum Doppelsieg

Auf die deutschen Doppelsitzer ist Verlass. Toni Eggert/Sascha Benecken und Tobias Wendl/Tobias Arlt dominierten auch auf der Bahn in Whistler. Bei den Frauen sorgte ein Talent für einen Paukenschlag.

Wie ein Uhrwerk spulen die deutschen Rodel-Doppelsitzer Woche für Woche ihre Leistung ab. Auf der Bahn im kanadischen Whistler feierten Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) ihren zweiten Saisonsieg.

Bahnrekord im zweiten Durchgang

Bei der dritten Station des WM-Winters setzte sich das Duo aus Thüringen gegen die zweitplazierten Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) durch, die nach dem ersten Durchgang noch knapp in Führung gelegen hatten. Damit übernahmen Eggert/Benecken auch Platze eins in der Gesamtwertung. In Kanada trennten die beiden Duos des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) nach zwei Läufen nur 59 Tausendstelsekunden. Eggert/Benecken, die beim Saisonauftakt in Innsbruck ebenfalls knapp die Nase vorn hatten, waren dank eines starken zweiten Laufes in Bahnrekordzeit noch an ihren Konkurrenten vorbeigezogen.

Wechselspiele an der Spitze

Doppelsitzer auf dem Podium in Whistler

Doppelsitzer auf dem Podium in Whistler

Vor zwei Wochen hatten Wendl/Arlt auf der US-Bahn in Lake Placid vor ihren Dauerrivalen gelegen und ihren ersten Saison-Erfolg gefeiert. Dritte wurden die Russen Wsewolod Kaschkin/Konstantin Korschunow (+0,234). Das dritte deutsche Duo Robin Geueke und David Gamm aus Winterberg (+0,272) kam auf Rang fünf.

Erstmals Frauendoppel am Start

Die Fans in Whistler erlebten eine Weltpremiere: Erstmals in der Geschichte nahm ein Frauendoppel an den Wettbewerben teil. Die erst 16-jährigen Lokalmatadorinnen Caitlin Nash und Natalie Corless beendeten das Rennen als Vorletzte. Das Ergebnis war allerdings eher Nebensache.

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Talent überrascht im Frauensprint

Der Baby-Boom im deutschen Frauenteam bescherte der 19-jährigen Cheyenne Rosenthal aus Winterberg eine unverhoffte Weltcup-Chance. Und die nutzte das Nachwuchstalent beim Frauensprint in Whistler mit einem starken dritten Platz vorzüglich. Rosenthal war dabei nur 0,065 Sekunden langsamer als Siegerin Tatjana Iwanowa (Russland). Platz zwei ging an Emily Sweeney (USA). Julia Taubitz (Oberwiesenthal) und Jessica Tiebel (Altenberg) rodelten diesmal deutlich an den Podestplätzen vorbei.

sst/dpa | Stand: 15.12.2019, 09:02

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