Rennrodlerin Taubitz steckt gelassen große Ziele

Wintersport

Rennrodlerin Taubitz steckt gelassen große Ziele

Rennrodlerin Julia Taubitz sieht ihrer Rolle als neue Nummer eins des erfolgsverwöhnten deutschen Teams gelassen entgegen. "Das Licht fällt jetzt halt mehr auf mich, aber ich komme damit ganz gut klar", sagt die 23-Jährige vor dem Weltcup-Auftakt am Wochenende in Innsbruck.

"Dann sehen wir, wo ich stehe", so Taubitz, die in diesem Winter Hoffnungsträgerin im Kader von Norbert Loch ist. Denn der Bundestrainer muss auf ein erfolgreiches Trio verzichten. Die viermalige Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) und die Olympiazweite Dajana Eitberger (Ilmenau) werden beide Mütter. Zudem hat Vancouver-Olympiasiegerin Tatjana Hüfner (Blankenburg) ihre Karriere beendet.

Ansprüche sind gestiegen

Taubitz konnte schon in der Vorsaison durch zweimal WM-Silber in Winterberg und zwei Weltcup-Siege im Einzel auf sich aufmerksam machen. "Nach letzter Saison sind meine Ansprüche schon gestiegen", sagt die 23-Jährige: "Ich würde schon gerne den Gesamtweltcup und eine WM-Medaille holen, aber die Farbe ist mir egal."

Felix Loch geht optimistisch in die Saison

Auch der dreimalige Olympiasieger Felix Loch (Berchtesgaden) geht nach einer durchwachsenen Vorsaison, die doch noch mit dem WM-Titel endete, optimistisch in Innsbruck an den Start. "Ich muss einfach wieder besser fahren, und wenn man besser fährt, ist man einfach schneller", so der 30-Jährige. Er wolle "erstmal gut reinstarten und dann wieder ganz vorne mitkämpfen." Sein Hauptziel seien die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr in Sotschi (14. bis 16. Januar).

sid | Stand: 19.11.2019, 15:28

Rodeln | Weltcupstand Damen

NamePkt
1.Natalie Geisenberger1052
2.Julia Taubitz793
3.Summer Britcher637

Rodeln | Weltcupstand Herren

NamePkt
1.Semjon Pawlitschenko788
2.Roman Repilow718
3.Felix Loch685
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