Felix Loch verpasst Rekord bei Saisonfinale in St. Moritz

Max Langenhan in der Bahn

St. Moritz

Felix Loch verpasst Rekord bei Saisonfinale in St. Moritz

Eine Woche nach der WM-Silbermedaille musste sich Felix Loch auch beim Weltcup-Finale der Rennrodler geschlagen geben.

Beim Weltcup-Finale in St. Moritz verpasste Loch die Chance, mit dem neunten Sieg im neunten Rennen ein neues Kapitel in die Geschichtsbücher zu schreiben.

Mit einem Erfolg wäre der WM-Zweite, der die Gesamtwertung bereits für sich entschieden hatte, der erste Rennrodler aller Zeiten geworden, der in einer Saison alle Weltcuprennen gewonnen hat.

Langenhan holt auf im 2. Lauf

Doch zunächst mussten zwei Läufe in der Schweizer Natureisbahn gefahren werden. Nico Gleirscher (1:07,545 Minuten) ging mit knappem Vorsprung vor Doppel-Weltmeister Roman Repilov (+0,239) in die finale Entscheidung. Felix Loch (+0,267), dem Repilov bei der WM am Königssee im Einzel noch Gold weggeschnappt hatte, lag aussichtsreich auf Rang drei.

Sebastian Bley war neun tausendstel Sekunden hinter Loch. Max Langenhan (+0,315) war Siebter, Moritz Elias Bollmann (+0,513) Neunter und Johannes Ludwig (+0700) 17.

Im zweiten Lauf wurde das Podest nur in der Mitte neu sortiert. Repilov kam nicht perfekt durch den Eiskanal und fiel auf Platz fünf zurück. Dafür übernahm Max Langenhan (+0,060), der noch vor Loch (+0,074) auf Platz zwei fuhr. "Ich bin vor Felix, die Saison war super. Ich kann zufrieden sein," so Langenhan.

Sieg für Gleirscher

Der Sieg ging an den Österreicher Nico Gleirscher (2:15,852 Minuten). Ludwig fuhr noch vor auf Platz acht, Bley rutschte in der Wertung hinter den Teamkollegen auf Platz neun ab. Bollmann wurde Elfter.

mla/dpa | Stand: 06.02.2021, 16:05

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