Hösch bei russischem Dreifacherfolg Siebte im Biathlon-Sprint

Vivian Hösch und ihr Guide Michael Huhn (li.)

Weltcup in Finsterau

Hösch bei russischem Dreifacherfolg Siebte im Biathlon-Sprint

Beim Para Ski nordisch Weltcup in Finsterau haben Vivian Hösch und Leonie Walter im Biathlon-Sprint das Podest verpasst. Am Dienstag (04.02.2020) glänzte ein russisches Trio.

Walter Neunte - Klug verzichtet auf Start

Vivian Hösch vom SV Kirchzarten ist mit Guide Michael Huhn in Finsterau auf Rang sieben gelaufen. Die 28-Jährige, die nach Verletzungspech eigentlich schon 2018 ihr Karriereende verkündet hatte, patzte einmal beim ersten Schießen und benötigte für die 3 x 2,7 Kilometer 29:02,8 Minuten. Hösch ärgerte sich über ihren einen Schießfehler und die 25 Strafsekunden. Auch auf einem Teil der Strecke sehe sie noch Verbesserungspotenzial, so Hösch. Bundestrainer Ralf Rombach lobte indes ihre Laufleistung.

Leonie Walter vom SC St. Peter ordnete sich mit Guide Frank Wagner auf Position neun ein. Mit zwei Schießfehlern und den 50 Strafsekunden überquerte sie nach 30:53,7 Minuten die Ziellinie. Die Podestplätze gingen allesamt an russische Starterinnen: Vera Khlyzowa schoss fehlerfrei und gewann mit Guide Natalia Iakimowa 26:01,6 Minuten vor ihren Landsfrauen Anna Panferowa (0+1, 26:18,1) und Mikhalina Lysowa (0+1, 27:07,5). Clara Klug (PSV München), die sich mit einem Infekt herumplagte, gehörte nicht zum Starterfeld.

Chochlaew gewinnt - Messinger nicht dabei

Auch bei den Männern ging der Sieg an Russland. Stanislaw Chochlaew (0+1, 23:09,1) kam mehr als fünf Sekunden vor dem fehlerfreien Weißrussen Yury Holub ins Ziel. Hinter dem Paralympics-Zweiten von Pyeongchang ordnete sich der Russe Nikolai Poluchin ein (0+1, 24:12,3). Aus dem breiten Starterfeld mit 20 Biathleten verpassten der Weißrusse Vasili Shaptsiaboi (2+0, 24:37,8) und der Ukrainer Iaroslav Reshetynskyi (1+0, 24:50,5) das Podium. Auch der Franzose Anthony Chalencon blieb trotz seiner 25 Strafsekunden für einen Schießfehler bei einer Zeit unter 25 Minuten (24:54,5). Einen Tag zum Vergessen erlebte indes sein Landsmann Thomas Dubois, der fünf Scheiben verfehlte und 14. wurde. Nico Messinger vom Ring der Körperbehinderten Freiburg musste wie Klug wegen eines Infekts passen.

mkö | Stand: 04.02.2020, 17:38

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