Fall Kläbo - Norwegen legt Berufung gegen Disqualifikation ein

Johannes Hoesflot Kläbo

Nordische Ski-WM

Fall Kläbo - Norwegen legt Berufung gegen Disqualifikation ein

Der norwegische Skiverband will die Disqualifikation des Skiläufers Johannes Kläbo am letzten Tag der Nordischen Ski-WM nicht akzeptieren.

"Wir sind grundsätzlich nicht mit der Disqualifikation einverstanden, weil wir nicht sehen, dass er etwas Verwerfliches getan hat", sagte Langlaufchef Espen Bjervig dem Norwegischen Rundfunk.

Man habe Einspruch eingelegt. Nach Ansicht des norwegischen Skiverbands handelte es sich dabei um einen Rennvorfall.  

Disqualifikation von Kläbo: Ein Rennen mit zwei Verlierern Sportschau 08.03.2021 02:50 Min. Verfügbar bis 08.03.2022 Das Erste

Kläbo war der Sieg des Rennens über 50 Kilometer in der klassischen Technik aberkannt worden, weil er im Zieleinlauf den Russen Alexander Bolschunow behindert hatte.

Die Goldmedaille war damit an den Norweger Emil Iversen gegangen, der als Zweiter ins Ziel gekommen war. Bolschunow brach im Duell mit Kläbo einen Skistock und wurde Dritter. Durch die Disqualifikation Kläbos rückte er auf den Silberrang vor.

Kläbo verliert Gold - der Zielsprint über die 50 km in Oberstdorf Sportschau 07.03.2021 00:41 Min. Verfügbar bis 07.03.2022 Das Erste

dpa | Stand: 10.03.2021, 09:47

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