Nur ein DSV-Kombinierer in den Top Ten

Manuel Faißt

Weltcup in Trondheim

Nur ein DSV-Kombinierer in den Top Ten

Der Weltcup der Nordischen Kombinierer ist erstmals seit 2008 wieder im norwegischen Trondheim zu Gast. Für die DSV-Athleten ist es bislang eine enttäuschende Rückkehr. Nur Manuel Faißt liegt nach dem Springen in Reichweite zur Spitze.

Der 26-Jährige liegt nach einem Sprung auf 127,5 Meter auf Platz neun. Sein Rückstand vor dem Langlauf über 10 Kilometer am Nachmittag (14 Uhr, Sportschau-Liveticker) auf den führenden Österreicher Wilhelm Denifl (135,5 Meter) beträgt 0,57 Sekunden. Damit haben deutschen Kombinierer kaum noch eine Chance auf eine Podestplatzierung.

Frenzel, Rydzek und Co. abgeschlagen

Die vier Team-Olympiasieger von Pyeongchang enttäuschten und fielen in einem zähen, fast 90-minütigen Sprungdurchgang unter schwierigen Bedingungen mit sehr starkem Rückenwind deutlich zurück. Vinzenz Geiger ist 13. und hat 1:22 Minuten Rückstand, Eric Frenzel kam auf Platz 15 (+1:45), Johannes Rydzek ist 18. (+2:00).

Rießle kann Chaux-Neuve-Vorstellung nicht wiederholen

Fabian Rießle, der in der Vorwoche noch starker Zweiter beim Triple in Chaux-Neuve wurde, liegt sogar nur auf Platz 35 und hat 2:37 Minuten Rückstand auf Denifl. Terence Weber, in der Qualifikation am Freitag als Sechster noch bester Deutscher, schnitt als 33. (+2:31) nur minimal besser ab.

Fabian Rießle beim Sprung

Fabian Rießle beim Sprung

Lokalmatadoren mit besten Siegchancen

Die besten Siegchancen haben der Gesamtweltcup-Führende Jarl Magnus Riiber und sein norwegischer Landsmann Magnus Krog, die als Vierter (+0:36) und Fünfter (+0:45) auf die teils deutlich laufschwächeren Sprungbesten um Denifl in den Langlauf gehen.

Thema in: MDR aktuell, 26.01.19, 19.30 Uhr

ten | Stand: 26.01.2019, 11:30

Darstellung: