Riiber gewinnt "Tiefschnee-Kombination" in Klingenthal

Weltcup in Klingenthal

Riiber gewinnt "Tiefschnee-Kombination" in Klingenthal

Auch ohne Sprungdurchgang am Vormittag haben die Nordischen Kombinierer den Fans am Sonntag (03.02.2019) einen packenden Wettkampf geboten. Im entscheidenden Langlauf setzte sich Jarl Magnus Riiber im Tiefschnee von Klingenthal durch.

Der Norweger feierte damit nicht nur den zweiten Sieg in Klingenthal in Folge, sondern machte auch den vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups perfekt. Auch wenn noch vier Wettbewerbe in dieser Saison anstehen, ist der 21-Jährige nach seinem zehnten Saisonsieg nicht mehr von Rang eins im Gesamtklassement zu verdrängen.

Jarl Magnus Riiber in Klingenthal

Jarl Magnus Riiber in Klingenthal

Rießle im Zielsprint knapp geschlagen

In Klingenthal folgte der Finne Ilkka Herola (+0,5 Sekunden) auf Platz zwei, der sich im Zielsprint nach dem 10-Kilometer-Langlauf knapp gegen Fabian Rießle (+0,7 Sekunden) durchsetzte. "Ich habe alles gegeben. Am Ende waren die anderen beiden leider ein Stück schneller als ich", sagte ein leicht niedergeschlagener Rießle nach dem Rennen am ARD-Mikrofon. Auch Bundestrainer Herrmann Weinbuch war nicht wirklich zufrieden.

Geiger und Faißt mit Top-Ten-Plätzen

Das dennoch gute deutsche Gesamtergebnis rundeten Vinzenz Geiger als Vierter und Manuel Faißt, der das provisorische Springen am Freitag gewonnen hatte, als Siebter ab. Johannes Rydzek, am Samstag hinter Geiger noch Dritter, war wegen des zu großen Rückstandes von 2:06 Minuten nicht zum Lauf angetreten.

Große Namen nicht dabei

Eric Frenzel hatte sein Heimspiel wegen eines grippalen Infekts ausgelassen. Auch andere Top-Kombinierer wie Akito Watabe (JPN), Mario Seidl (AUT) und Jörgen Graabak (NOR) waren nicht nach Klingenthal gereist.

Thema in: Wintersport im Ersten, 03.02.2019, Ab 14.55 Uhr

ten | Stand: 03.02.2019, 15:30

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