Drei deutsche Kombinierer nach dem Springen in Reichweite

Vinzenz Geiger

Weltcup in Lillehammer

Drei deutsche Kombinierer nach dem Springen in Reichweite

Ein deutsches Trio kann sich beim Weltcup der Nordischen Kombinierer im norwegischen Lillehammer Hoffnungen auf vordere Plätze machen. Nach dem Springen liegen Vinzenz Geiger, Fabian Rießle und Eric Frenzel in Reichweite zum Podest. In einer eigenen Liga sprang erneut der Norweger Jarl Magnus Riiber.

Nach dem durchwachsenen Start im finnischen Ruka wollen die deutschen Kombinierer beim Weltcup in Lillehammer wieder näher an die Spitze heranrücken. Vor allem im Springen lief es bisher nicht rund. Diesmal blieben die DSV-Starter auf dem Lysgardsbakken zumindest auf Sichweite zu den Podestplätzen und haben sich für den Lauf ansprechende Ausgangspositionen geschaffen.

Geiger nur 30 Sekunden hinter Rang drei

Bester Deutscher am Samstagvormittag war Vinzenz Geiger, der nach einer Weite von 128,0 Metern mit 1:40 Minuten Rückstand auf den führenden Norweger Jarl Magnus Riiber in die Loipe gehen wird. Zum drittplatzierten Martin Fritz aus Österreich sind es jedoch nur 31 Sekunden.

Riiber wieder in eigener Liga

Riiber sprang wieder in einer eigenen Liga und legte mit 143,0 Metern den weitesten Sprung ins Tal. Das zweitbeste DSV-Ergebnis lieferte Fabian Rießle ab (122,5 Meter), der 1:49 Minuten aufzuholen hat. Auch der dreifache Olympiasieger Eric Frenzel (127,0) liegt mit einem Rückstand von 1:57 Minuten noch ordentlich im Rennen.

Terence Weber als 16. (126,0) muss 2:05 Minuten aufholen, Julian Schmid auf Rang 25 (123,0) liegt 2:45 Minuten zurück. Manuel Faißt (114,0/+3:02 Minuten), Olympiasieger Johannes Rydzek (119,0/+3:22) und David Mach (109,0/+4:21) dürften chancenlos sein, für sie geht es nur noch um Verbesserungen auf den Plätzen.   

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jmd/dpa/sid | Stand: 07.12.2019, 10:55

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