DSV-Kombinierer in guter Ausgangsposition

Eric Frenzel beim Springen der Kombinierer in Ramsau (22.12.19)

Weltcup in Ramsau

DSV-Kombinierer in guter Ausgangsposition

Die deutschen Kombinerer haben einen Tag nach ihrem ersten Saisonerfolg erneut Chancen, auf das Podium zu laufen. Beim Springen in Ramsau präsentierte sich vor allem ein Routinier stark.

Jens Luraas Oftebro hat am Sonntag das Springen der Kombinierer in Ramsau gewonnen. Der Norweger siegte mit einem Sprung auf 98 Meter knapp vor seinem Landsmann Espen Björnstad (97,5 Meter/+0 Sekunden) und dem Weltcupführenden Jarl Magnus Riiber (97 Meter/+ 6 Sekunden).

Frenzel stark - Faißt bester Deutscher

Die deutschen Kombinierer ersprangen sich eine gute Ausgangsposition. Bester im DSV-Lager war erneut Manuel Faißt. Mit einem Satz auf 97,5 Meter rangiert er auf Platz vier (+26 Sekunden). "Das war ein guter Sprung",  sagte er im ZDF. "Die Bedingungen haben auch gepasst. Nun hoffe ich, mit einem gutem Ergebnis in die Weihnachtspause zu gehen."

Noch höher einzuschätzen sind die Chancen von Eric Frenzel. Dem Weltmeister gelang ein Spring auf 93,5 Meter. Er wird als achter mit einem Rückstand von nur 36 Sekunden auf Sprungsieger Oftebro in die Loipe gehen.

Geiger und Rießle in Schlagdistanz

Vinzenz Geiger (91 Meter/+0:55) als 13., Fabian Rießle (90m/+1:08) als 20. haben ebenfalls noch Chancen, vorn mit reinzulaufen. Terence Weber wurde 25., Julian Schmid 35. und Jacob Lange 36. Erneut nicht zurecht kam Johannes Rydzek. Der Oberstdorfer stürzte regelrecht ab auf 80,5 Meter und den 39. Platz: "Es fühlt sich nicht nach Skispringen an", sagte er im ZDF. Ob er er beim Laufen noch antritt, wollte er unmittelbar nach dem Sprung noch nicht entscheiden. Sein Rückstand würde 1:55 Minuten betragen.

Stand: 22.12.2019, 11:50

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