Nordische Kombination | Ruka

Nordische Kombination - vier Deutsche in den Top 15

Im ersten Rennen der Saison zeigte der amtierende Weltcupsieger Jarl Magnus Riiber eine beeindruckende Frühform. Das deutsche Team kann mit dem Start einigermaßen zufrieden sein.

Sollte es so weitergehen wie im ersten Rennen in Ruka, droht der Nordischen Kombination ein einsamer und einseitiger Kampf um den Gesamtweltcupsieg. Der dreifache Titelverteidiger Jarl Magnus Riiber ist beim Auftakt ein alles überragender Sieg gelungen. Nachdem er im Skispringen schon der beste Athlet war, lief er im Fünf-Kilometer-Langlauf der Konkurrenz davon.

Am Ende lag Riiber, der in der vergangenen Saison neun Rennen gewonnen hatte, 20 Sekunden vor dem zweitplatzierten Youngster Johannes Lamparter (Österreich), konnte es allerdings auf den letzten drei Kilometern angesichts eines großen Vorsprungs ruhiger angehen lassen. Das Treppchen komplettierte Oftebru (Norwegen) mit 22 Sekunden Rückstand.

Deutsche Athleten mit guter Laufform

Bester Deutscher wurde Manuel Faißt, der sich mit dem weitesten Sprung (143 Meter) von der Schanze am Vormittag als Dritter eine sehr gute Ausgangsposition gesichert hatte, auf Platz fünf (32 Sekunden hinter Riiber). Johannes Rydzek (10.) schaftte es nach Rang 15 im Springen noch in die Top 10, Vinzenz Geiger (von 14 auf 11), Julian Schmid (von 18 auf 13) machten im Langlauf ebenfalls Boden gut.

Nicht mit ihrem Ergebnis zufrieden sein dürften Eric Frenzel als 24. und Fabian Riessle auf Rang 29. Vor allem die beiden werden es am Samstag (27.11.2021) beim zweiten Wettbewerb der Saison in Ruka besser machen wollen. Da geht es im Langlauf über die Standardstrecke von 10 Kilometern.