Fabian Rießles Aufholjagd mit Platz drei belohnt

Seefeld-Triple der Nordischen Kombinierer

Fabian Rießles Aufholjagd mit Platz drei belohnt

Im insgesamt 13. Wettkampf des Seefeld-Triples hat es erstmals keinen deutschen Sieger gegeben. Den Auftakt entschied ein Japaner für sich. Dennoch erfreulich aus DSV-Sicht: die Laufleistung von Fabian Rießle.

Akito Watabe hat als erster Nichtdeutscher eine Etappe des Seefeld-Triples der Nordischen Kombinierer gewonnen. Der Japaner setzte sich am Freitag zum Auftakt der fünften Auflage der Dreitages-Veranstaltung über fünf Kilometer in 11:22,3 Minuten durch. Er verwies Jarl Magnus Riiber aus Norwegen im Zielsprint mit 0,5 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Nach dem Springen hatte Riiber noch 21 Sekunden vor Watabe gelegen.

Rießle schnappt sich Schmid am letzten Berg

Dritter wurde Rießle, der in der Loipe eine furiose Aufholjagd hinlegte. Der Schwarzwälder hatte zu Beginn des Langlaufrennens noch mehr als eine halbe Minute Rückstand auf das Podest. Doch diesen Rückstand holte er auf und verwies den Sprung-Dritten Jan Schmid aus Norwegen um 5,4 Sekunden auf Rang vier. Über das Resultat war Rießle sichtlich erfreut: "Ich hatte erst einen sehr großen Rückstand und hätte nicht gedacht, dass ich Jan Schmid noch einholen kann. Ich habe auch erst am letzten Berg gemerkt, dass noch was gehen kann und das hat dann auch geklappt", so Rießle am ARD-Mikrofon.

Rückstande von Frenzel und Co. zu groß

Eric Frenzel, der in den vergangenen Jahren alle vier Seefeld-Triple-Gesamtsiege errang und dabei zehn der zwölf Etappen für sich entschied, belegte Platz elf. Sein Rückstand auf Watabe betrug 59,6 Sekunden. Zweitbester Deutscher war Vinzenz Geiger auf Platz sieben, Weltmeister Johannes Rydzek enttäuschte mit Rang 18. Manuel Faißt (15.), Terence Weber (17.) und Björn Kircheisen (24.) reihten sich im Mittelfeld ein.

Zwei von drei Etappen stehen noch an

"Ich hoffe, dass der Rest des Teams ab morgen noch einen drauflegt, dann wird es ein schönes Wochenende", gab Rießle die Marschroute für die zwei kommenden Wettkampftage vor. Am Samstag steht der zweite Teil des Triples mit einem Sprungdurchgang (10.45 Uhr) und einem Zehn-Kilometer-Langlauf (15.45 Uhr) an. Das Finale folgt am Sonntag mit zwei Sprüngen (12.30 Uhr) und 15 Kilometern in der Loipe (15.30 Uhr). Die Rückstände werden dabei von Durchgang zu Durchgang mitgenommen. In der Gesamtwertung ist somit für die DSV-Kombinierer noch alles drin.

Thema in: Wintersport im Ersten, 26.01.2018, ab 16.10 Uhr

ten, dpa, sid | Stand: 26.01.2018, 16:15

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