Faißt springt und läuft am Podest vorbei

Manuel Faißt

Nordische Kombination in Hakuba

Faißt springt und läuft am Podest vorbei

Kombinierer Manuel Faißt hat beim Weltcup in Hakuba seinen zweiten Podestplatz verpasst. Einen Tag nach seinem dritten Rang musste sich der Schwarzwälder in Abwesenheit der deutschen Olympia-Starter mit Platz fünf begnügen.

Den Sieg am Sonntag (04.02.2018) sicherte sich der Norweger Jan Schmid in 25:36,5 Minuten mit 6,6 Sekunden Vorsprung auf Kristjan Ilves aus Estland. Japans Top-Kombinierer Akito Watabe, der am Vortag in Hakuba sein viertes Weltcuprennen in Serie gewonnen hatte, belegte nach Fotofinish Platz drei (+11,1) und verteidigte damit die Führung im Gesamtweltcup knapp vor Schmid.

Watabe und Schmid waren gleichzeitig die einzigen der besten Kombinierer, die knapp eine Woche vor Olympia in Japan am Start waren. Johannes Rydzek, Erik Frenzel, Fabian Rießle, Vinzenz Geiger und Björn Kircheisen feilen in der letzten Olympia-Vorbereitungsphase in Oberstdorf vor allem noch an der Sprungform.

Probleme auf der Schanze

Auch Faißt kam in Hakuba vor allem beim Springen nicht zurecht. Bei drehenden Winden handelte er sich als 13. nach dem Springen den vorentscheidenden Rückstand von 1,46 Minuten ein. Das war gegen die laufstarken Schmid und Watabe, die lange gemeinsam unterwegs waren, in der Loipe nicht aufzuholen. So fehlten dem 24-Jährigen im Ziel des 10-Kilometer-Laufes dann 49,3 Sekunden auf den Sieger Schmid.

Zweitbester Deutscher in Hakuba war Terence Weber auf Platz zehn – es war sein bestes Weltcup-Ergebnis bisher. Tobias Simon belegte einen guten elften Rang, David Welde sammelte auf Platz 21 ebenfalls noch Weltcup-Punkte.

Thema in: B5 Sport, 04.02.2018, ab 08.55 Uhr

dpa/sid | Stand: 04.02.2018, 09:00

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