Kombinierer Geiger Dritter in Val di Fiemme

Geiger läuft bei Riiber-Sieg auf das Podest Sportschau 15.01.2021 00:35 Min. Verfügbar bis 15.01.2022 Das Erste

Weltcup

Kombinierer Geiger Dritter in Val di Fiemme

Vinzenz Geiger hat den deutschen Kombinierern einen weiteren Podestplatz beschert. Beim Weltcup in Val di Fiemme lief der Oberstdorfer auf Rang drei. Der Sieger lief aber weit vorneweg.

Jarl Magnus Riiber hat den Weltcup der Nordischen Kombinierer in Val di Fiemme gewonnen. Nach seinem Sprungsieg  von der Normalschanze war der Norweger mit großem Vorsprung in die Loipe gegangen. Diesen verteidigte er auf der 10-Kilometer-Strecke souverän und verwies den Finnen Ilkka Herola und Vinzenz Geiger auf die Plätze.

Packendes Rennen um den Platz hinter Riiber

Hinter Riiber entwickelte sich ein packendes  Rennen um die Podestplätze. Kurz nach dem Start fand sich eine Gruppe von zehn Athleten zusammen, zu der die Deutschen Fabian Rießle, Eric Frenzel, Geiger und zumindest am Anfang auch Manuel Faißt gehörten. Die Gruppe bummelte nicht, vor allem Frenzel sorgte immer wieder für Tempo. Außer Faißt und dem jungen Norweger Jens Luuras Oftebroo konnten aber alle mitgehen.

Frenzel: "Es war ein anstrengendes Rennen" Sportschau 15.01.2021 01:39 Min. Verfügbar bis 15.01.2022 Das Erste

Auf dem letzten Anstieg versuchte Frenzel noch einmal wegzuspringen, doch der Finne Herola konterte und sicherte sich Platz zwei. Auf der Zielgerade erkämpfte sich dann Geiger in einem teaminternen Sprint den letzten Podestplatz. Rießle wurde Vierter, Frenzel Fünfter. Faißt kam auf Platz elf ein, der fünfte deutsche Starter, Terence Weber, belegte Rang 29.

"Ich bin richtig gerne hier in Val di Fiemme, hier habe ich schon viele Erfolge gefeiert", sagte Geiger, der 2019 und 2020 am Trampolino dal Ben jeweils einmal gewonnen hatte: "Ein dritter Platz zum Start ins Wochenende ist genial.

Nordische Kombination der Männer in Val di Fiemme Sportschau 15.01.2021 14:55 Min. Verfügbar bis 15.01.2022 Das Erste

Riiber bereits im Springen souverän

Im Springen am Vormittag hatte Riiber bereits seine Ausnahmestellung unter den Kombinierern unterstrichen. Mit dem kürzesten aller Anläufe sprang er mit 106 Metern den weitesten Satz. Weil der Aufwind zu stark wurde, hatte die Jury vor den Besten den Anlauf gleich um fünf Luken verkürzt. Für Riiber ging es dann noch eine Stufe tiefer.

Nordische Kombination der Männer – das Springen aus Val di Fiemme Sportschau 15.01.2021 57:04 Min. Verfügbar bis 15.01.2022 Das Erste

Die Deutschen hatten mannschaftlich ein ordentliches Springen gezeigt. Vor allem Rießle freute sich nach seinen 100,5 Metern und Platz drei: "Ich war schon lange nicht mehr nach dem Springen auf dem Podium", sagte er im Sportschau-Interview. Auch Faißt als Sechster (104 Meter/+1:06 Minuten), Frenzel als Neunter (98 Meter/+1:10 Minuten) und Geiger (98 Meter/+1:12 Minuten) konnten zufrieden sein. Verärgert war hingegen Weber. Dem 24-Jährigen gelang zwar ein riesiger Satz auf 104,5 Meter. Bei der Landung griff er aber mit der linken Hand in den Schnee und bekam Abzüge. Er habe "unten gemerkt, dass da noch ein bisschen mehr drin ist", sagte Weber der Sportschau. "Da habe ich versucht, alles rauszukitzeln, und war wohl etwas zu aggressiv."

Rydzek und Schmid bereits am Vortag disqualifiziert

Nicht am Start waren Johannes Rydzek und Julian Schmid. Beide waren am Donnerstag beim sogenannten provisorischen Wettkampfsprung disqualifiziert worden. Rydzek wurde nicht einmal zum Sprung zugelassen, weil sein Anzug etwas zu weit war. Schmid wurde nach dem Springen disqualifiziert – auch sein Anzug entsprach nicht den Regeln.

dko/sid/dpa | Stand: 15.01.2021, 14:22

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