Rießle beim Weltcupfinale Dritter

Fabian Rießle

Weltcup-Abschluss ins Schonach

Rießle beim Weltcupfinale Dritter

Olympiasieger Fabian Rießle ist beim Weltcupfinale in Schonach noch einmal auf das Podest gestürmt. Beim Erfolg des Gesamtweltcup-Siegers Akito Watabe im letzten Saisonrennen kam der 27-Jährige auf den dritten Rang

Nach dem Springen lag Rießle auf dem vierten Platz. Angefeuert von den heimischen Fans ging der Lokalmatador mit 58 Sekunden Rückstand auf den bis dato Führenden Norweger Jarl Magnus Riiber in den 15-km-Lauf. Mit viel Tempo war der Schwarzwälder auf der Strecke unterwegs. In der letzten Runde kam Rießle bis auf zehn Sekunden an das Führungsduo Riiber/ Akito Watabe ran, doch am Schluß ließen die Kräfte nach. Der Japaner siegte vor Riiber mit 5,10 Sekunden.

Rießle, der sich vor dem Ziel noch von den Zuschauern verabschiedte, hatte einen Rückstand von 48,1 Sekunden. Für den Olympaisieger war es die sechste Top-10-Platzierung in den vergangenen sieben Wettbewerben. "Es war ein sehr einsames Rennen und sauanstrengend. Ich habe alles versucht, aber gegen Akito war heute kein Kraut gewachsen", sagte Rießle, der auch im Gesamtweltcup als bester DSV-Kombinierer Platz drei belegte. In der Nationenwertung blieb Deutschland hinter Norwegen auf Platz zwei. "Unser Fokus lag auf Olympia. Und das ist mit drei Olympiasiegen und insgesamt fünf Medaillen voll aufgegangen. Da ist der Verlust der Spitzenposition im Nationencup zu verkraften", resümierte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

Übrigen DSV-Starter liegen weit zurück

Die weiteren DSV-Starter lagen weit zurück. Der dreimalige Olympiasieger Eric Frenzel wurde 14. mit einem Rückstand von 1:42,10 Minuten. Manuel Faißt kam auf Platz 15 (+2:08,5 Min.). Rekordweltmeister Johannes Rydzek belegte Rang 17 (+2:30,3 Min.). Vinzenz Geiger wurde 28. (+4:22,5 Min.), einen Platz dahinter rangierte Terence Weber (+4:23,9 Min.).

Für Björn Kircheisen war es der letzte Weltcup seiner Karriere. Er beendete das Rennen auf Rang 22 (+3:15,7 Min.). "Es fällt mir nicht leicht. Aber ich habe die Entscheidung so gewollt. Ich hatte eine schöne Karriere. Es war nicht immer einfach mit mir - ich war sehr ehrgeizig. Das werde ich jetzt weitergeben", sagte Kircheisen im ZDF.

Thema in: MDR aktuell - das Nachrichtenradio, 25.03.2018, 11.40 Uhr

nho/sid/dpa | Stand: 25.03.2018, 13:45

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