Riiber dominiert Kombination - Rießle auf Podest

Nordische Kombination - Doppelsieg für Norweger in Lillehammer Sportschau 07.12.2019 00:22 Min. Verfügbar bis 07.12.2020 Das Erste

Weltcup in Lillehammer

Riiber dominiert Kombination - Rießle auf Podest

Jarl Magnus Riiber bleibt der Dominator der Nordischen Kombinierer. Auch in Lillehammer war er nicht zu schlagen. Die deutschen Athleten konnten über einen Podestplatz jubeln.

Jarl Magnus Riiber hat auch den vierten Weltcup-Wettbewerb des Winters gewonnen. In Lillehammer lag er am Samstag nach einem Sprung und einem Zehn-Kilometer-Lauf 46,4 Sekunden vor seinem Landsmann Jörgen Graabak. Knapp dahinter landeten Vinzenz Geiger und Fabian Rießle auf den Rängen drei und vier.

Riiber stellt Startrekord von Ackermann ein

Mit dem Sieg stellte Riiber den Startrekord des Japaners Kenji Ogiwara sowie von Ronny Ackermann ein, die vor 26 bzw. 16 Jahren schon einmal die ersten vier Rennen gewonnen hatten. Riiber war auf der Schanze wieder einmal eine Klasse für sich und 30 Sekunden vor seinem Landsmann Jens Lurass Oftebro sowie über eine Minute vor dem Österreicher Fritz Martin in die Loipe gegangen. Zu den Topläufern waren es gar 1:40 Minuten und mehr. Diesen Vorsprung ließ sich der 22-jährige Riiber nicht mehr nehmen.

Rießle und Geiger sprinten um Podest

Dahinter boten Vinzenz Geiger und Fabian Rießle eine spannende Aufholjagd. Mit 1:40 Minuten bzw. 1:49 Minuten Rückstand auf Riiber als Siebter und Elfter gestartet, schlossen sich die beiden schnell zu einer Gruppe u.a. mit dem Norweger Graabak und dem Finnen Ilka Herola zusammen. Bei Kilometer 3,3 hatten sie den drittplatzierten Martin eingeholt, kurz vor dem Ziel war auch der Vorsprung von Oftebro aufgebraucht. Als Riiber bereits im Ziel war, lieferten sich Rießle, Geiger, Graabak und Oftebro einen Vierer-Sprint um die verbliebenen beiden Podestplätze.

Rekordweltmeister Eric Frenzel hatte den Sprung auf den Zug mit Geiger und Rießle nicht geschafft und wurde Siebter. Terence Weber wurde Elfter und Johannes Rydzek verbesserte sich von Platz 36 im Springen noch auf Rang 15.

Weinbuch lobt Lauf-Performance

Bundestrainer Weinbuch hatte nach dem Wettkampf Lob für seine Athleten: "Ich bin sehr zufrieden, vor allem mit der Lauf-Performance. Wir haben richtig den Ton angegeben", sagte er im ZDF. Nur Riiber war erneut nicht zu schlagen. "Riiber springt uns um die Ohren. Er ist eine Klasse besser", meinte Weinbuch. Hinzu komme "eine sehr gute Cleverness". Am Sonntag gibt es ein zweites Einzel. Der ursprünglich für Samstag geplante Team-Wettbewerb wurde gestrichen, da nicht genügend Mannschaften gemeldet hatten.

Stand: 07.12.2019, 14:34

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