Riiber gewinnt Heimspiel - Faißt verpasst das Podest

Weltcup in Oslo

Riiber gewinnt Heimspiel - Faißt verpasst das Podest

Bei der vorletzten Weltcup-Station des Winters hat sich der Norweger Jarl Magnus Riiber den Sieg gesichert. Damit winkt ihm ein Besuch beim norwegischen König Harald V. Bester Deutscher nach dem Springen am Holmenkollen und über zehn Kilometer Langlauf wurde Manuel Faißt, der Vierter wurde. Der Norweger Magnus Moan, der am Samstag (09.03.2019) seinen letzten Weltcup-Sprung und -Lauf absolvierte, landete auf Rang 42.

Ilkka Herola, Sieger Jarl Magnus Riiber und Espen Bjornstad

Ilkka Herola, Sieger Jarl Magnus Riiber und Espen Bjornstad

Zunächst bildete sich an der Spitze ein Sextett, in dem Faißt mitskatete. Doch nachdem gut zwei Kilometer gelaufen waren, schlossen der Japaner Akito Watabe und der Gesamtweltcup-Sieger Riiber aus Norwegen zur vordersten Gruppe auf. In dieser hielt der 26-jährige Faißt mit einer guten Laufleistung mit. Ein Pulk aus neun Athleten kündigte nach der dritten Runde ein spannendes Finish an. Dabei setzten der Finne Ilkka Herola und Riiber auf Attacke. Im Schlussspurt setzte sich Riiber gegen Herola durch. Faißt, der lange auf einen Podestplatz hoffen konnte, fehlten auf der Ziellinie die Körner. Platz drei ging an den Norweger Espen Bjoernstad. Bundestrainer Hermann Weinbuch sagte im Ersten dennoch: "Ich bin sehr zufrieden. Ich hatte einen guten Eindruck."

Manuel Faißt

Manuel Faißt

Geiger und Rießle verpassen Top Ten

Terence Weber (Geyer), zweitbester Deutscher nach dem Springen, und der 19 Jahre junge Nachwuchsmann Julian Schmid (Oberstdorf), der mit 1:36 Minuten Rückstand gestartet war, taten sich auf der Strecke zusammen. Genauso machten es Teamsprint-Weltmeister und Team-Vizemeister Fabian Rießle (Breitnau) und Team-Vizemeister Vinzenz Geiger (Oberstdorf). Nach der Hälfte des Langlaufes lagen sie weniger als eine Minute zurück. Der Abstand wuchs aber wieder. Geiger wurde Zwölfter (+1:11,2 Minuten), Rießle 16. (+1:12,3). Weber musste sich mit 2:26,9 Minuten Rückstand mit Rang 30 abfinden. Zwei Positionen hinter ihm landete Schmid (+2:32,5).

Fabian Rießle

Fabian Rießle (Archiv)

Die Olympiasieger Eric Frenzel und Johannes Rydzek fehlten wegen einer Viruserkrankung. Frenzel hatte erklärt: "Das ist schade, dieser Weltcup ist für uns doch immer ein besonderes Highlight. Der Holmenkollen ist einfach ein schöner Ort."

Thema in das Erste, Sportschau am 09.03.2019, 09.00 Uhr

mkö | Stand: 09.03.2019, 13:58

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