Faißt am Holmenkollen in Lauerstellung

Nordische Kombination - das Springen aus Oslo Sportschau 09.03.2019 44:29 Min. Verfügbar bis 09.03.2020 Das Erste

Weltcup in Oslo

Faißt am Holmenkollen in Lauerstellung

Am Holmenkollen in Oslo ist Manuel Faißt noch Deutschlands heißestes Eisen im Feuer. An der Geburtsstätte des nordischen Skisports geht er am Samstag (09.03.) um 13:30 Uhr mit 33 Sekunden Rückstand auf Go Yamamoto ins Rennen über zehn Kilometer.

Manuel Faißt

Manuel Faißt

Auf der Schanze mit einer Größe von 134 Metern erkämpfte sich Faißt (Baiersbronn) trotz schlechten Windes eine Weite von 120,5 Meter. Der WM-Teilnehmer geht als Sechster hinter dem Japaner Yamamoto, Norwegens Jens Lurås Oftebro und dem Franzosen Maxime Laheurte ins Langlauf-Rennen.

Weber und Schmid mit durchwachsenen Sprüngen

Terence Weber

Terence Weber (Archiv)

Zweitbester Deutscher wurde Terence Weber (Geyer), der am Donnerstag beinahe seinen Flieger nach Oslo verpasst hatte. Nach seinen 118 Metern schüttelte er im Auslauf den Kopf. Der WM-Starter geht mit 1:15 Minuten Rückstand ins Rennen. Der 19 Jahre junge Nachwuchsmann Julian Schmid (Oberstdorf) kam im Schneetreiben auf 111,5 Meter. Der Junioren-Weltmeister von Lahti belegte Rang 18 und liegt 1:36 Minuten zurück.

Rießle und Geiger abgeschlagen

Fabian Rießle

Fabian Rießle

Teamsprint-Weltmeister und Team-Vizemeister Fabian Rießle (Breitnau) stürzte bei Rückenwind förmlich in die Tiefe. Mehr als 112,5 Meter und 98,3 Punkte waren für ihn nicht drin. Mit 1:48 Minuten Rückstand sind seine Chancen auf einen Top-Ten-Platz gering. Team-Vizemeister Vinzenz Geiger (Oberstdorf), der anders als seine Vorgänger (22) aus Luke 21 starten musste, fehlte die Geschwindigkeit. Er kam nicht über 110 Meter und 97,3 Punkte hinaus. 1:52 Minuten beträgt sein Rückstand.

Moan verabschiedet sich

Der Norweger Magnus Moan, der am Samstag seinen letzten Weltcup-Sprung absolvierte, kam auf 99 Meter. Der 35-Jährige, der als 41. in sein letztes Weltcup-Rennen geht, erklärte im Ersten: "Das war ein emotionaler Moment. Ich bin sehr stolz auf meine Karriere." Der 38-jährige Österreicher Wilhelm Denifl, der ebenfalls sein Karriereende angekündigt hat, gab "mehr Nervosität als sonst" zu. Sein Rückstand beträgt 2:07 Minuten.

Frenzel und Rydzek nicht dabei

Die Olympiasieger Eric Frenzel und Johannes Rydzek fehlten wegen einer Viruserkrankung. Frenzel hatte erklärt: "Das ist schade, dieser Weltcup ist für uns doch immer ein besonderes Highlight. Der Holmenkollen ist einfach ein schöner Ort."

Thema in das Erste, Sportschau am 09.03.2019, 09.00 Uhr

Stand: 09.03.2019, 10:00

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