Podestplätze für deutsche Kombinierer

Nordische Kombination - der Teamsprint-Langlauf aus Lahti Sportschau 29.02.2020 08:57 Min. Verfügbar bis 28.02.2021 Das Erste

Weltcup in Lahti

Podestplätze für deutsche Kombinierer

Zufriedene Gesichter bei den deutschen Kombinierern: Terence Weber und Manuel Faißt sprangen und liefen im Teamsprint auf einen starken zweiten Platz. Auch die anderen beiden Deutschen schafften es aufs Treppchen.

Die deutschen Kombinierer haben beim Weltcup in Lahti überzeugt. Terence Weber und Manuel Faißt holten sich im Teamsprint hinter den Norwegern Joergen Graabak und Jarl Magnus Riiber Rang zwei. Grundlage war ein stabiles Springen. Das zweite deutsche Team Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger konnte sich dank einer enorm starken Laufleistung noch vom siebten auf den dritten Platz schieben. "Wir haben uns auf der Schanze gut verkauft, hatten ein bisschen Vorsprung. Den konnten wir gut retten", jubelte Weber und Faißt fügte hinzu:: "Ich habe spekuliert, dass die hinten taktieren. Am Ende haben die Gas gegeben, wir sind aber durchgekommen und sind happy."

Weber und Faißt retten Platz zwei

Je fünf Mal mussten die beiden Athleten der Teams eine 1,5 Kilometer lange Runde absolvieren. Weber und Faißt verloren dabei auf den ersten 7,5 Kilometern nur wenige Sekunden, lagen bei Halbzeit zeitgleich mit Japan auf Rang zwei, 23 Sekunden hinter Norwegen I. Rydzek und Geiger befanden sich da noch auf Rang sechs.

Terence Weber, Manuel Faißt, Joergen Graabak, Jarl Magnus Riiber, Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek (v.l.)

Dann die Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei, als der Japaner Akito Watabe einen Stock wechseln musste, Faißt die Chance nutzte und einen kleinen Vorsprung herauslief. Das norwegische Topduo lief derweil einen nie gefährdeten Sieg heraus, die Deutschen aber durften sich über Rang zwei freuen. Das zweite deutsche Team mit Rydzek und Geiger wurde am Ende immer schneller und rasten sogar noch auf den dritten Platz.

Sprung-Team bei Halbzeit auf Platz drei

Bundestrainer Hermann Weinbuch hatte auf die anhaltende Sprungschwäche einiger seiner Athleten reagiert und für die Teamstaffel ein "Sprung-Team" und ein "Lauf-Team" nominiert.  Terence Weber und Manuel Faißt als die besseren Springer hatten auf der Schanze die Erwartungen erfüllen können, gingen mit einem kleinen Rückstand von elf Sekunden auf die überragenden Graabak und Riiber als Dritte ins Rennen. Das zweite deutsche Team mit Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek lag 1:13 Minuten hinter der Bestzeit. Eric Frenzel und Fabian Rießle waren für den Teamspringt nicht nominiert.

Weber aus dem "Sprungteam": "Es war viel Keulen dabei" Sportschau 29.02.2020 01:02 Min. Verfügbar bis 28.02.2021 Das Erste

Nordische Kombination - das Springen des Teamsprints aus Lahti Sportschau 29.02.2020 33:49 Min. Verfügbar bis 28.02.2021 Das Erste

rei | Stand: 29.02.2020, 11:04

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