Deutsche Kombinierer müssen auf Wettergott hoffen

Deutsche Nordische Kombinierer beim Training in Schonach

Weltcup-Abschluss in Schonach

Deutsche Kombinierer müssen auf Wettergott hoffen

Das hatten sich Eric Frenzel, Fabian Rießle, Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek ganz anders vorgestellt. Saisonabschluss vor heimischer Kulisse im Schwarzwald, viele deutsche Zuschauer und große deutsche Erfolge sollen es werden.

Aber Letzteres kann, zumindest am Samstag, nur passieren, wenn der Wettergott mitspielt. Denn den provisorischen Wertungssprung am Freitag, der zur Geltung kommen würde, wenn am Samstag nicht gesprungen werden kann, haben die Deutschen fast ausnahmslos verpatzt.

Die Plätze 20, 21, 27 und 35 standen für die vier Olympia-Starter zu Buche. Nur wenig besser machte es der beste Deutsche bei diesem Sprungdurchgang, Tobias Simon auf Rang 18.

Große Abstände

Die Rückstände der Deutschen auf die Spitze scheinen schon zu groß zu sein, um ganz vorn angreifen zu können. Eineinhalb bis zwei Minuten sind nach dieser kraftraubenden Saison wohl zu viel.

Überlegener Sieger des sogenannten PCR wurde Jarl-Magnus Riiber. Der Norweger würde mit 38 Sekunden Vorsprung auf den schon feststehenden Gesamtweltcupsieger Akito Watabe (Japan) auf die Strecke gehen. Wie gesagt: Würde. Wenn der Wind am Samstag nicht mitspielt.

Nicht die besten Wetteraussichten

Es soll sonnig werden im Schwarzwald an diesem Wochenende. Aber ausgerechnet für den Samstagvormittag - um 12:00 Uhr soll der Sprunglauf starten - sind stärkere Windböen vorhergesagt. Sollten die die Schanze erreichen, wäre ein Wettkampf wohl nur sehr zäh oder gar nicht möglich. Statt Springen und Laufen heißt es für die deutschen Kombinierer also erst einmal Hoffen und Bangen.

Thema in: MDR Aktuell - Das Nachrichtenradio, 24.3.2018, 13:40 Uhr

rr | Stand: 23.03.2018, 18:03

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