Kombinierer gewinnen erste Staffel der Saison

DSV-Quartett in Ruka nicht zu schlagen

Kombinierer gewinnen erste Staffel der Saison

Überlegener Sieg des deutschen Kombinierer-Teams im ersten Staffelrennen der Saison. Das DSV-Quartett profitierte in Ruka aber auch von zwei Disqualifikationen bei der Konkurrenz.

Die deutschen Staffel-Olympiasieger in der Nordischen Kombination haben den ersten Team-Wettkampf der neuen Saison gewonnen. Das Quartett Eric Frenzel, Fabian Rießle, Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger feierte am Sonntag (25.11.2018) in Ruka/Kuusamo nach einem Sprunglauf und anschließendem 4x5-Kilometer-Langlauf einen überlegenen Sieg. Schlussläufer Geiger überquerte die Ziellinie deutlich 1:04,8 Minuten vor den zweitplatzierten Japanern und 1:48 Minuten vor Norwegen auf Rang drei.

Die Deutschen Kombinierer gewinnen souverän

Sportschau 25.11.2018 00:48 Min. ARD

Springen: Disqualifikation bei Österreich und Norwegen

Nach dem Springen am Vormittag lagen die Deutschen auf Rang zwei. Das Quartett von Bundestrainer Hermann Weinbuch profitierte dabei von Nachlässigkeiten im Team der Österreicher und der Norweger. Beide Teams hätten vor dem DSV-Quartett gelegen - wegen nicht regelkonformer Anzüge wurden Lukas Greiderer (AUT) und Jarl Magnus Riiber (NOR) aber disqualifiziert und fielen auf die Ränge fünf (AUT/+2:51 min) und sechs (NOR/+ 3:22 min) zurück.

Frenzel holt eine Minute auf - Rießle übernimmt Führung

Nordische Kombination, Staffel in Ruka - fabian Rießle (li.) überholt Yoshito Watabe (re.)

Deutschlands zweiter Läufer Rießle (li.)

Das 4x5-Kilometer-Rennen unter Flutlicht in den Wäldern im hohen Norden Finnlands eröffnete Japans Go Yamamoto. Deutschlands Startläufer Eric Frenzel startete 1:08 Minuten später. Gegen Dreifach-Olympiasieger Frenzel hatte Yamamoto läuferisch wenig entgegenzusetzen, nach 2,5 Kilometern war der Rückstand auf 45,2 Sekunden geschmolzen, beim ersten Wechsel lag Japan nur noch 7,1 Sekunden vor den Deutschen. Fabian Rießle, zweiter DSV-Läufer, drückte gleich auf das Tempo und hatte Japans zweiten Läufer Yoshito Watabe bereits nach 500 Metern eingeholt. Watabe blieb nun dran, als Rießle bei einem Anstieg nach 3,6 Kilometern aber anzog, musste Watabe platzen lassen.

Geiger bringt Fabel-Vorsprung nach Hause

Rießle übergab mit 18,9 Sekunden Vorsprung auf Johannes Rydzek, der vorne weiter auf die Tube drückte. So nahm Deutschlands Schlussläufer Vinzenz Geiger 1:05 Minuten mit auf die Strecke und lief überlegen zum Sieg - in der gleichen Besetzung wie bei Olympia, allerdings in anderer Reihenfolge.

Norwegen läuft noch auf Rang drei vor

Den zweiten Rang für Japan sicherte der zweifache Olympia-Silbermedaillengewinner Akito Watabe ab. Auf einen starken dritten Platz liefen schließlich noch die Norweger, bei denen vor allem der vorletzte Läufer Jarl Magnus Riiber und Schlussläufer Joergen Grabaak Österreich auf Distanz halten konnten.

dh | Stand: 25.11.2018, 15:50

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