Frenzel und Geiger auf dem Podest

Dreifach-Fotofinish bringt die Entscheidung - Frenzel und Geiger stürmen aufs Podest Sportschau 17.01.2021 00:39 Min. Verfügbar bis 17.01.2022 Das Erste

Weltcup

Frenzel und Geiger auf dem Podest

Eric Frenzel und Vinzenz Geiger haben beim Weltcup der Kombinierer in Val di Fiemme die Plätze zwei und drei belegt. In einem knappen Rennen war ein Norweger wieder einmal stärker.

Jarl Magnus Riiber hat den Weltcup der Kombinierer in Val di Fiemme gewonnen. In einem packenden Sprint einer großen Spitzengruppe setzte sich der Norweger knapp vor den beiden Deutschen Eric Frenzel und Vinzenz Geiger durch. Fabian Rießle als Achter und Manuel Faißt als Neunter komplettierten ein gutes deutsches Mannschaftsergebnis. Terence Weber wurde 19., Johannes Rydzek kam als 21. ins Ziel.

Rennen von Taktik geprägt

Eric frenzel beim Langlaufen

Kurz nach dem Start lief eine große Gruppe zusammen - Eric Frenzel auf der Strecke

Von Beginn an war das Rennen von Taktik geprägt. Riiber, nur drei Sekunden hinter Sprungsieger Ryota Yamamoto ins Rennen gegangen, versuchte zunächst zwar, mit einem schnellem Angang der Konkurrenz wegzuspringen, doch schon in der ersten Runde schob sich eine 19 Läufer starke Gruppe zusammen - mit dabei waren Geiger, Rießle, Weber, Faißt und Frenzel.

Nach etwa einem Drittel der Strecke testete der laufstarke Finne Ilkka Herola zum ersten Mal die Konkurrenz und sprang ein paar Meter weg. Nachdem er eingeholt worden war, kam es immer wieder zu kurzen Tempoverschärfungen, dennoch blieb die Gruppe weitgehend zusammen. Zwar fielen einige gute Springer ab, dafür schlossen von hinten weitere starke Läufer wie die Norweger Graabak und Kroog und der Finne Hirvonen auf.

Nordische Kombination - der Langlauf der Männer in Val di Fiemme - in voller Länge Sportschau 17.01.2021 31:37 Min. Verfügbar bis 17.01.2022 Das Erste

Massensprint bringt die Entscheidung

Noch immer 19 Athleten gingen auf die letzte Runde. Lange wurde gewartet, ehe einer die Initiative ergriff. Am Ende des letzten Anstiegs versuchte es dann Fabian Rießle, doch das war nur der Auftakt eines Massensprints, bei dem Riiber das glückliche Ende für sich hatte. "Das war ein Gehacke", meinte der knapp geschlagene Frenzel anschließend: "Ich bin froh, dass wir nicht immer solche Rennen haben. Aber bei so einem engen Rennen muss man glücklich über das Podest sein."

"Bei so einem engen Rennen muss man glücklich über das Podest sein" - Eric Frenzel und Vinzenz Geiger im Interview Sportschau 17.01.2021 01:12 Min. Verfügbar bis 17.01.2022 Das Erste

Springen von Rückenwind geprägt

Das Springen am Vormittag war bestimmt von Rückenwind, der ausgerechnet bei den Besten des Weltcups zunahm. Dadurch siegte etwas überraschend der Japaner Yamamoto, der noch leichten Aufwind hatte und auf 103,5 Meter segelte. Dahinter reihten sich der Franzose Laurent Mühlthaler (100,5 Meter/+2 Sekunden) und Riiber (100,5 Meter/+3 Sekunden) ein. Insgesamt waren 16 Kombinierer innerhalb einer halben Minute. Bester Deutscher im Springen war Geiger (98,5 Meter) als Achter. Terence Weber (98 Meter) wurde Zehnter, Rießle (96,5 Meter) Zwölfter. "Man hat ein Quäntchen Glück gebraucht", meinte der Breitnauer in der Sportschau. "Aber ich bin zufrieden." Auch Frenzel, 19. nach dem Springen und 36 Sekunden zurück, meinte: "Die Ausgangsposition ist nicht verkehrt."

Nordische Kombination - das Springen der Männer in Val di Fiemme - in voller Länge Sportschau 17.01.2021 18:49 Min. Verfügbar bis 17.01.2022 Das Erste

dko/sid/dpa | Stand: 17.01.2021, 11:08

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