Riiber fast abgestürzt, DSV-Kombinierer vorn dabei

Nordische Kombination aus Ramsau - das Springen Sportschau 23.12.2018 49:04 Min. Verfügbar bis 23.12.2019 Das Erste

Nordische Kombination

Riiber fast abgestürzt, DSV-Kombinierer vorn dabei

Die deutschen Kombinierer haben im letzten Wettkampf vor Weihnachten gute Chancen auf das Podest. Vier DSV-Athleten gehen in den Top 10 in die Loipe. Überflieger Riiber hatte dagegen großes Pech. Der Favorit aus Norwegen landete nach einer hochgefährlichen Luftfahrt bereits nach 79 Metern.

Ausgerechnet der bisher dominierende Norweger Jarl Magnus Riiber ruderte bereits kurz nach dem Absprung heftig und landete bereits bei 79 Metern. Zuvor hatte der 21-Jährige lange Minuten auf der Schanze warten müssen: Bei deutlichem Tauwetter waren Eisbrocken aus der Anlaufspur gebrochen. Erst als diese beseitigt waren, durfte Riiber von der Schanze - und landete nach viel zu kurzer Luftfahrt. Mit 2,16 Minuten Rückstand auf der Laufstrecke ist sein fünfter Sieg in Folge ausgeschlossen. Als erster in die Loipe gehen wird der Pole Szczepan, er schaffte die Höchstweite von 92 Metern. Der 10-Kilometer-Langlauf-Wettkampf startet 12.45 Uhr, wir sind mit Live-Ticker und Livestream dabei.

Die beiden Jüngsten springen voran

Aus dem deutschen Lager gingen sechs Athleten von der Schanze. Am besten zurecht kam Terence Weber. Der 22-Jährige aus dem Erzgebirge zeigte einen hervorragenden Sprung auf 91 Meter (Platz 2, +0,11 Zeitrückstand in der Loipe). Der 21-Jährige Vinzenz Geiger aus Oberstdorf nutzte die guten Bedingungen und landete sogar nach 91,5 Metern (Platz 5, +0,20), bekam aber höhere Windpunktabzüge. Der Breisgauer Fabian Rießle erwischte es zwar nicht so optimal, doch mit 90 Metern (Platz 6, +0,28) zeigte er sich bereits bei der Landung zufrieden. Der Allgäuer Johannes Rydzek zeigte 89,5 Meter (Platz 8, +0,30).

Faißt und Frenzel enttäuschen

Der Schwarzwälder Manuel Faißt war etwas zu spät am Schanzentisch, deshalb erreichte er nur 88,5 Meter (Platz 16, +0,55). Eric Frenzel aus dem Erzgebirge haderte mit der Schanze und schaffte es trotz leichtem Aufwind im unteren Drittel nur auf 86 Meter (Platz 26, +1,08).

Insgesamt reguläre Bedingungen

Nach den Turbulenzen am Vortag konnte die Qualifikation und auch der Wertungsdurchgang unter regulären Bedingungen durchgeführt werden. "Die Windverhältnisse lassen ein faires Springen zu", lobte Terence Weber. Ab 12.45 Uhr gehen die Kombinierer in die Loipe.

Thema in: Das Erste, Sportschau live, 23.12., ab 10.25 Uhr

rmü | Stand: 23.12.2018, 11:50

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