Klaebo und Lampic gewinnen Tour-de-Ski-Sprints - Deutsche scheitern früh

Tour de Ski - die Langlauf-Sprints der Frauen und Männer aus Lenzerheide Sportschau 29.12.2019 01:01:09 Std. Verfügbar bis 29.12.2020 Das Erste

Klaebo und Lampic gewinnen Tour-de-Ski-Sprints - Deutsche scheitern früh

Bei den Langlauf-Sprints der Tour de Ski hat es am Sonntag eine Überraschungssiegerin und einen Favoritenerfolg gegeben. Für die Deutschen war in der Qualifikation oder im Prolog Endstation.

Überraschung und Favoritensieg bei den Langlauf-Sprints der Tour de Ski in Lenzerheide. Bei den Frauen setzte sich am Sonntag (29.12.2019) die Slowenin Anamarija Lampic durch. Die 24-Jährige siegte beim größten Erfolg ihrer Karriere in einem packenden Finale vor der norwegischen Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla und der Russin Natalja Neprajewa. Die favorisierten Schwedinnen gingen dagegen komplett leer aus.

Die norwegische Dominatorin Therese Johaug scheiterte bereits im Viertelfinale. "Der Sprint ist nicht meine Disziplin. Ich habe mein Bestes gegeben und bin trotzdem glücklich", sagte die Siegerin der ersten Etappe in der ARD.

Klaebo feiert Favoritensieg bei den Männern

Bei den Männern blieb die Überraschung aus. Tour-de-Ski-Topfavorit Johannes Hoesflot Klaebo aus Norwegen siegte überlegen vor dem Italiener Federico Pellegrino und dem Franzosen Richard Jouve. Klaebos Dauerkonkurrent Sergej Ustjugow (Russland), der das Auftaktrennen gewonnen hatte, schied im Halbfinale aus.

Sofie Krehl und Victoria Carl: Endstation Viertelfinale

Die deutschen Skilangläufer liefen in Lenzerheide dagegen klar an den Medaillenläufen vorbei. Als beste Athletinnen aus dem Team von Bundestrainer Peter Schlickenrieder schieden Sofie Krehl und Victoria Carl in den Viertelfinals aus. Krehl war in ihrem Lauf Fünfte und wurde in der Endabrechnung 22., Carl kam in ihrem Lauf als Sechste ins Ziel und wurde 27.

Krehl: "Fehlen noch taktische Fähigkeiten"

Sofie krehl

Krehl sagte nach dem Wettkampf in der ARD: "Ich bin zufrieden. In den Heats fehlen mir einfach noch die taktischen Fähigkeiten und das Durchsetzungsvermögen. Ich hätte am steilen Berg einfach durchziehen müssen. Von der Geschwindigkeit wäre ich vorbeigekommen." Die kommende Tour-Etappe in Toblach nimmt Krehl noch mit, dann steigt sie aus, um sich auf den Heim-Weltcup in Dresden Anfang Januar vorzubereiten.

Carl: "Hatte etwas Pech"

"Ich hatte etwas Pech. Ich hatte mich an Greta Laurent orientiert. Sie hatte sich am Berg aber ein Bein gestellt und so kam ich aus dem Tritt", sagte Carl nach ihrem Aus in der ARD: "Trotzdem bin ich zufrieden. Nachdem ich zuletzt zweimal knapp die Top 30 verpasst hab, bin ich froh, dass ich die Quali geschafft habe." Carl, die einen Teil der Saisonvorbereitung wegen einer Operation verpasst hatte, sagte zu ihrem Fitnesszustand: "In der Distanz habe ich mich verbessert, da bin ich leistungsfähig. Aber im Sprint fehlt mir noch die Schnellkraft. Ich habe das jetzt auch gemerkt, die Muskulatur ist komplett zu."

Tour de Ski - die Stimmen zum Langlauf-Sprint der Frauen Sportschau 29.12.2019 03:37 Min. Verfügbar bis 29.12.2020 Das Erste

Acht DSV-Athleten scheitern im Prolog

Die anderen acht DSV-Athleten aus dem zehnköpfigen Aufgebot schieden bereits im Prolog aus. Laura Gimmler verpasste als 35. die Viertelfinals der Top 30 knapp. Antonia Fräbel wurde 40., Katharina Hennig 43., Pia Fink 45. Bei den Männern schieden Sebastian Eisenlauer als 34., Janosch Brugger als 42., Jonas Dobler als 63., Lucas Bögl als 69. und Florian Notz als 79. in der Qualifikation aus.

dh | Stand: 29.12.2019, 13:03

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