Favoritensturz am Elbufer in Dresden

Langlauf in Dresden - die Sprints der Männer und Frauen Sportschau 11.01.2020 04:28 Min. Verfügbar bis 11.01.2021 Das Erste

Weltcup in Dresden

Favoritensturz am Elbufer in Dresden

Top-Favorit und Sprintspezialist Federico Pellegrino aus Italien ist in Dresden überraschend früh ausgeschieden. Keine Überraschung gab es bei den deutschen Läuferinnen, die die Halbfinals deutlich verpassten.

Die deutschen Langläuferinnen sind am Samstag (11.01.2020) bei der dritten Ausgabe des FIS Skiweltcups im sächsischen Dresden im Sprint erwartungsgemäß leer ausgegangen. Anne Winkler, Nadine Herrmann, Coletta Rydzek und Sofie Krehl hatten es ins Viertelfinale geschafft, waren dort aber ausgeschieden. Die Männer verpassten die Qualifikation für die fünf Viertelfinals.

Siege gehen nach Schweden und Frankreich

Linn Svahn aus Schweden und der Franzose Lucas Chanavat feierten in Dresden vor einer einmaligen Kulisse am Elbufer die Siege. Während sich Svahn knapp vor Anamarija Lampic (SLO/+0.21 Sekunden) und Maja Dahlqvist (SWE/+0,26 Sek.) durchsetzte, war das Sprintfinale der Männer eine klare Sache für Lucas Chanavat. Fast schon einsam sprintete der Franzose in 2:14.81 Minuten vor Sindre Björnestad Skar (NOR/+0.61 Sek.) und Johan Häggström (SWE/+0.96 Sek.) zum Sieg,

Favoritensturz in Dresden

Frederico Pellegrino

Frederico Pellegrino stürzte und schied im Viertelfinale aus.

Die mit Kunstschnee präparierte Strecke mit Start und Ziel am Königsufer wurde für einige Top-Läufer zur Stolperfalle. Auch Top-Favorit Federico Pellegrino aus Italien erwischte es. So war für den Mann mit den 13 Weltcupsiegen schon im Viertelfinale Schluss.

Rydzek überrascht positiv

Den besten Eindruck der deutschen Läuferinnen hinterließ Coletta Rydzek. Die Schwester des Nordischen Kombinierers Johannes Rydzek, schied in ihrem Viertelfinale als Dritte aus und begeisterte mit einem beherzten, technisch starken Rennen. Die Oberstdorferin meisterte die Kurven stark, hatte aber im Finish nicht mehr die nötigen Reserven. Das lag wohl auch daran, dass die erst 22 Jahre alte Rydzek am Freitag beim zweiten Rennen der World Sprint Series überraschend auf den zweiten Platz gesprintet war. "Ich wusste, dass mir die Disziplin liegt, habe aber noch nie einen solchen Wettbewerb mitgemacht. Die Stimmung und die Bedingungen waren super", erklärte Rydzek.

Langlauf in Dresden - die Stimmen zu den Sprints der Männer und Frauen Sportschau 11.01.2020 04:03 Min. Verfügbar bis 11.01.2021 Das Erste

Teamsprint am Sonntag im Ticker und Stream

Die Langlauf-Elite läuft in Dresden am Sonntag noch einmal in der freien Technik im Teamsprint um Weltcuppunkte.

sst | Stand: 11.01.2020, 15:15

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