Auch ohne drei Top-Nationen: Deutsche Langläufer ohne Chance

Skilangläuferin Rosie Brennan

Langlauf

Auch ohne drei Top-Nationen: Deutsche Langläufer ohne Chance

Das deutsche Skilanglaufteam hat das Fehlen der starken Norweger, Schweden und Finnen beim Weltcup in Davos nicht für eine Überraschung nutzen können.

Die US-Amerikanerin Rosie Brennan hat zum ersten Mal in ihrer Karriere ein Weltcuprennen gewonnen. Im schweizerischen Davos setzte sich die 32-Jährige im Finale gegen die ausgewiesene Sprint-Spezialistin Anamarija Lampic aus Slowenien durch. Platz drei ging an die Russin Natalia Neprjajewa.

Brennan hatte bereits beim Weltcup-Auftakt in Ruka ihre Form unter Beweis gestellt, als sie über 10 Kilometer und 15 Kilometer die Plätze 8 und 5 belegte. In Davos nutzte sie die Gelegenheit, die sich dadurch ergab, dass die Teams aus Norwegen, Schweden und Finnland wegen der Corona-Pandemie auf die Reise in die Graubündner Berge verzichteten.

Pellegrino gewinnt Sprint der Männer

Skilangläufer Federico Pellegrino

Bei den Männern gab es hingegen keine Überraschungen. Der Italiener Federico Pellegrino gehört im Freistil-Sprint in jedem Starterfeld zu den Top-Favoriten. Im Endlauf der besten sechs hatte er wenig Probleme, den Russen Alexander Bolschunow und den Briten Andrew Young auf die Plätze zu verweisen.

Deutsche früh ausgeschieden

Die deutschen Läuferinnen und Läufer konnten hingegen die Abwesenheit der Besten nicht nutzen. Für Laura Gimmler, Sophie Krehl, Nadine Krehl und die Distanz-Spezialistin Katharina Hennig war bereits im Viertelfinale Schluss. Die deutschen Männer um Sebastian Eisenlauer waren bereits im Vorlauf gescheitert.

dko/dpa/sid | Stand: 12.12.2020, 15:31

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