Demonstration von Langläufer Alexander Bolschunow

Alexander Bolschunow während des Rennens

Weltcup in Engadin

Demonstration von Langläufer Alexander Bolschunow

Das war eine Ansage: Langläufer Alexander Bolschunow hat die Konkurrenz im Massenstartrennen von Engadin deklassiert. Damit hat der Russe auch eine tolle Ausgangsposition für den Verfolger über 50 Kilometer am Sonntag (14.03.2021).

Bolschunow verwies nach 15 Kilometern im klassischen Stil seinen Dauerrivalen Johannes Kläbo aus Norwegen um 18,4 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde mit Paal Golberg (+ 18,9 Sekunden) ein weiterer Norweger. Als bester Deutscher landete Sebastian Eisenlauer auf Rang 29 und ergatterte sich so noch Weltcup-Punkte.

Russen und Norweger dominieren

Mehrere Athleten während des Rennens

Der Massenstart

Zum ersten Mal machte der Skilanglauf-Zirkus Weltcup-Station im schweizerischen Engadin. Und den Athleten boten sich Traumbedingungen, strahlender Sonnenschein und optimale Schneeverhältnisse. Und die Norweger um Johannes Kläbo dominierten im Massenstart-Rennen von Beginn an. Mit Spannung war erwartet worden, wie sich der Norweger und sein Dauerrivale Alexander Bolschunow aus Russland diesmal begegnen, nachdem Kläbo bei der WM nach einer Rangelei sein Gold aberkannt bekommen hatte. Und nach fünf Kilometern machte Bolschunow Druck, Kläbo blieb dran, wie fünf weitere Norweger, zwei weitere Russen und der Finne Iivo Niskanen, der wegen Behinderung eine Verwarnung sah. Die fünf deutschen Starter hielten sich hier noch im großen Hauptfeld auf, welches 69 Läufer umfasste. Allerdings nicht unter den besten 30.

Bolschunow greift an - niemand kann folgen

Der Druck wurde größer, das Tempo immer schärfer, nur noch Eisenlauer und Jonas Dobler blieben in der ersten Verfolgergruppe noch in Schlagdistanz. Doch ganz vorn versuchte Bolschunow den ersten großen Angriff, brachte nach zwölf Kilometern zwischen sich und den Konkurrenten die entscheidende kleine Lücke. Niemand konnte folgen, schnell lag der Russe mehr als 20 Sekunden vorn und lief den Sieg locker nach Hause.

Deutsche weit zurück

Eisenlauer lag als 29. bereits 1:11,9 Minuten zurück. Dobler (43.), Lucas Bögl (58.), Janosch Brugger (62.) und Florian Notz (68.) blieben weit zurück und gehen am Sonntag mit großem Rückstand auf den langen Kanten.

rei | Stand: 13.03.2021, 12:22

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