Deutsche Langläufer in Drammen chancenlos

Langlauf - Der Sprint der Frauen aus Drammen Sportschau 12.03.2019 07:59 Min. Verfügbar bis 12.03.2020 Das Erste

Klassiksprint in Drammen

Deutsche Langläufer in Drammen chancenlos

Die Sprint-Finals beim Weltcup der Langläufer in Drammen sind ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gegangen. Nur Laura Gimmler und Sandra Ringwald überstanden die Qualifikation, waren im Duell gegen die Top-Läuferinnen aber chancenlos.

Beim Klassiksprint der Langläufer in der Innenstadt im norwegischen Drammen haben am Mittwoch (12.03.) von den sechs gestarteten Deutschen nur Laura Gimmler (SC 1906 Oberstdorf) und Sandra Ringwald (Skiteam Schonach Rohrhardsberg) die Qualifikation überstanden.

 Astrid Uhrenholdt Jacobsen und Maiken Caspersen Falla jubeln

Astrid Uhrenholdt Jacobsen und Maiken Caspersen Falla jubeln



Während für Ringwald im Viertelfinale Endstation war, erreichte Gimmler nach einem beherzten Lauf als Erste ihres Rennens das Halbfinale, dort schied sie aus, durfte sich am Ende aber über Platz neun freuen. Die Siege über die 1,2-Kilometer-Distanz gingen an die Lokalmatadoren. Maiken Caspersen Falla gewann - wie eigentlich immer in Drammen - bei den Frauen. Johannes Hoesflot Klaebo sprintete bei den Männern zum überlegenen Sieg. Sein Vorsprung war so groß, dass er schon vor der Ziellinie das Tempo herausnehmen konnte.

Konkurrenz zu stark

Ringwald lief im fünften Viertelfinale und hatte u.a. gegen Maja Dahlquist (Schweden) und Jessica Diggings (USA) keine Chance. Sie war als Gruppenletzte fast fünf Sekunden langsamer. Gimmler startete im vierten Viertelfinale und lief ein fehlerfreies Rennen. Mit einem Klasse-Endspurt auf der Zielgerade schob sie den Ski als Erste über die Ziellinie. Im Halbfinale konnte Gimmler nicht an die Viertelfinal-Leistung anknüpfen und fand gegen Diggings, Anna Svendsen (Schweden) und Dahlquist einfach keine Lücke.

Winkler knapp ausgeschieden

Anne Winkler (SSV 1863 Sayda), im letzten Jahr erst im Viertelfinale ausgeschieden, verpasste als 31. den Sprung in die Finalläufe um knappe 0,02 Sekunden. Die besten 30 qualifizieren sich für die nächste Runde. Auch Coletta Rydzek (SC 1906 Oberstdorf) als 45. und Nadine Herrmann (Bockauer SV) als 51. schieden im Feld der 55 Athletinnen aus. Bei den Männern landete Sebastian Eisenlauer, der einzige Deutsche am Start, auf Rang 38 und damit deutlich hinter den Top 30.

- Thema in: Sportschau im Ersten, 12.03.2019, 15.15 Uhr

sst | Stand: 12.03.2019, 14:45

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