Eisschnelllauf: Weltcup-Programm in Heerenveen verkürzt

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Eisschnelllauf: Weltcup-Programm in Heerenveen verkürzt

Die ohnehin stark reduzierte Weltcup-Saison der Eisschnellläufer wird weiter verkürzt. An den beiden Wettkampf-Wochenenden im niederländischen Heerenveen entfallen einige Rennen.

An den beiden Wettkampf-Wochenenden in Heerenveen (22. bis 24. und 29. bis 31. Januar) werden der Teamsprint und die jeweils längste Strecke bei Frauen und Männern (5000 m/10.000 m) vom Programm gestrichen.

In Zeiten von Corona sind in Heerenveen aktuell die einzigen Weltcups des Winters geplant. Die ursprünglich in Peking angesetzten Weltmeisterschaften sollen vom 11. bis 14. Februar ebenfalls dort stattfinden. Die für diese Wettkämpfe in Heerenveen entworfene "Corona-Blase" wird bis zum Ende des Jahres bei verschiedenen nationalen Meisterschaften getestet.

Tour de Ski der Langläufer soll wie geplant stattfinden

Die Tour de Ski der Langläufer soll wie geplant in drei verschiedenen Orten und zwei Ländern stattfinden. Dies teilte der Weltverband FIS mit, nachdem die jeweils zuständigen Regierungen von Val Müstair (Schweiz), Toblach und Val di Fiemme (beide Italien) die entsprechende Genehmigung für die Rennen vom 1. bis 10. Januar 2021 erteilt hatten. Normalerweise zählt auch Oberstdorf zu den Austragungsorten. In Absprache mit dem  Deutschen Skiverband (DSV) hatte Oberstdorf diesmal verzichtet, weil am 23. Februar die Nordische Ski-WM im Allgäu beginnt.

Die skandinavischen Nationen, die coronabedingt auf die Weltcups in Davos und Dresden verzichten, hatten dazu aufgefordert, Änderungen im Rennprogramm vorzunehmen. "Die FIS muss mehr Eigenverantwortung übernehmen und sicherstellen, dass die Organisatoren die (Infektions)-Protokolle einhalten", sagte der norwegische Langlaufmanager Espen Bjervig der norwegischen Nachrichtenagentur NTB. Norwegen, Schweden und Finnland hatten sich vorab dafür ausgesprochen, die Austragungsorte der Tour de Ski zu reduzieren.

Snowboardcross-Weltcup am Feldberg wegen Corona abgesagt

Der für Anfang Februar geplante Heim-Weltcup der Snowboardcrosser am Feldberg in Baden-Württemberg ist wegen den Folgen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Für das Rennen im Hochschwarzwald vom 5. bis 7. Februar konnten auch wegen der Corona-Hygienevorgaben nicht genügend Helfer zusammengebracht werden. "Hinzu kommt die Ungewissheit über die Öffnung der Liftanlagen am Feldberg und den Verlauf der kompletten Ski- und Snowboardsaison", hieß es in einer Mitteilung des Verbands Snowboard Germany.

Nun hofft der Verband, zumindest die Parallel-Rennen in Berchtesgaden als zweitem Heimevent im März durchführen zu können. Anders als die Snowboarder sollen dagegen die Skicrosser am Feldberg vom 29. bis 31. Januar ihren Weltcup bekommen. Laut Thorsten Rudolph vom Organisationskomitee sollen für dieses eine Event genügend Helfer zur Verfügung stehen. Die insgesamt drei Wochen, die für beide Weltcups als Wettkampf- sowie Auf- und Abbauphasen nötig gewesen wären, seien aber nicht zu stemmen gewesen.

Ski alpin: China-Ersatzrennen in Val di Fassa

Die wegen der Corona-Pandemie abgesagten alpinen Skirennen im chinesischen Yanqing werden stattdessen in Val di Fassa/Italien ausgetragen. Das gab der Internationale Skiverband FIS bekannt. Demnach finden am 27. und 28. Februar eine Abfahrt und ein Super-G der Frauen statt.

sid/dpa | Stand: 08.12.2020, 12:30

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