Wintersport kompakt: Ledecka startet bei Ski-WM

Ester Ledecka startet bei der Ski-WM

Wintersport-News am Donnerstag - Ledecka startet bei Ski-WM

Wintersport kompakt: Ledecka startet bei Ski-WM

Ski Alpin: Ledecka entscheidet sich für die Ski-WM und gegen die Snowboard-WM +++ Skispringen: Bundestrainer macht sich eine Vierschanzentournee für Frauen stark +++ Eiskunstlaufen: Savchenko/Massot laufen Goldkür auch in Zukunft

Die tschechische Ausnahme-Wintersportlerin Ester Ledecka wird im Februar bei den Ski-Weltmeisterschaften starten und dafür auf eine Teilnahme an der Snowboard-WM verzichten. Das sagte die 23-Jährige am Donnerstag in Cortina d'Ampezzo nach dem Training für die zwei Weltcup-Abfahrten am Wochenende.

Ledecka ist die beste Snowboarderin der Welt, gewann bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang 2018 neben Gold im Parallel-Riesenslalom aber auch den Super-G auf Ski. Seit Jahren bestreitet sie Rennen in beiden Sportarten, das klappt diesmal aber nicht: Die Ski-WM in Schweden und die Snowboard-WM in den USA steigen zeitgleich Anfang Februar. "Ich würde beides machen, aber ich musste eine Entscheidung treffen."

Skispringen: Bundestrainer macht sich eine Vierschanzentournee für Frauen stark

Andreas Bauer

Skisprung-Trainer Andreas Bauer

Das Frauen-Skispringen hat sich in den letzten Jahren extrem entwickelt und soll jetzt auf eine neue Stufe gehoben werden. Bundestrainer Andreas Bauer möchte eine Vierschanzentournee auch für die Frauen.

Organisatorisch sieht der 54-Jährige überhaupt  keine Probleme. Man könne die Frauen problemlos in die Tournee einbinden, meinte er. "Am Tag der Qualifikation der Männer findet ja nur  ein Durchgang statt. Da wäre Zeit, den Wettkampf der Frauen auszutragen", sagte der Oberstdorfer der Rheinischen Post. Laut Bauer würde man mit einer solchen Maßnahme zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. "Die Tradition könnten wir so einfach aufnehmen und hätten am Ende eine Vierschanzentournee-Siegerin", so Bauer. Eine solche Initiative müsste vom Weltverband FIS vorangetrieben werden. Bauer sitzt selbst im FIS-Komitee und will andere Nationen von der Idee überzeugen.

Eiskunstlaufen: Savchenko/Massot laufen Goldkür auch in Zukunft

Aljona Savchenko und Bruno Massot

Nach dem plötzlichen Herztod ihres Trainers Jean-Francois Ballester im Dezember vergangenen Jahres hatten die Paarlauf-Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot erwogen, ihre Goldkür von Pyeongchang nicht mehr zu präsentieren. "Es gab diese Überlegung, aber wir haben uns dazu entschieden, für ihn zu laufen - aus Respekt vor ihm", sagte Savchenko in einem Zeitungsinterview.

Der französische Coach hatte Massot von Kindesbeinen an trainiert und für die Paarlauf-Weltmeister aus Oberstdorf auch die Musik des Erfolgsprogramms "La Terre vue du ciel" ausgesucht. Savchenko: "Aber es ist schwierig zu laufen, weil von unserem Viereck jetzt einer fehlt." Ballester, der nur 53 Jahre alt wurde, betreute Savchenko/Massot zusammen mit seinem Trainerkollegen Alexander König.

red/dpa/sid | Stand: 17.01.2019, 16:13

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