Skicross-Weltcup in Val Thorens wegen Windböen auf Montag verschoben

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Skicross-Weltcup in Val Thorens wegen Windböen auf Montag verschoben

Skicross-Weltcup in Val Thorens verschoben +++ Biathlon-Sprints in Oberhof verschoben +++ Bob- und Skeleton-Weltcupfinale in Innsbruck +++ Corona-Fall im deutschen Biathlonteam

Der Weltcup der Skicrosser in Val Thorens ist wegen zu starker Windböen für Samstag abgesagt und auf Montag (21. Dezember) 11.15 Uhr verschoben worden . Das teilten die Veranstalter mit. Am Sonntag ist in den französischen Alpen noch ein Weltcup geplant. Dann wollen sich die deutschen Starter nach einem verpatzten Saisonstart unter der Woche in Arosa in der Schweiz mit vorderen Plätzen zurückmelden.

Ski Alpin: Super-G Ende Januar in Crans Montana

Im alpinen Weltcup-Kalender gibt es eine weitere Änderung. Eines der beiden Anfang Dezember wetterbedingt ausgefallenen Super-G-Rennen der Frauen soll nun am 24. Januar (Sonntag) in Crans Montana ausgetragen werden. Das teilte der Weltverband FIS mit.
Die beiden dort geplanten Abfahrten wurden jeweils um einen Tag nach vorne verschoben. Wann das Rennen am Freitag (22. Januar) gestartet wird, ist noch offen. Die zweite Abfahrt am Samstag (23. Januar) beginnt um 10.00 Uhr, der Super-G am Sonntag um 11.30 Uhr.

Biathlon-Sprints in Oberhof verlegt

Die IBU hat den Wettkampfplan in Oberhof angepasst. Die Sprintrennen der Fauen und Männer sind von Donnerstag auf Freitag verlegt worden. Die Biathletinnen starten am Freitag (8. Januar) um 11.30 Uhr, die Männer folgen um 14.15 Uhr.

Bob- und Skeleton-Weltcupfinale in Innsbruck

Der Olympia Eiskanal in Innsbruck

Das Weltcup-Finale im Bob und Skeleton wird in diesem Winter in Innsbruck/Igls statt in Peking ausgetragen. Das teilte der Weltverband IBSF am Freitag am Rande des Weltcups am Patscherkofel mit. Ursprünglich war das letzte Rennen als Olympia-Generalprobe Anfang März nach einer internationalen Trainingswoche in China geplant. Der neue Termin ist nun vom 24. bis 31. Januar. Der zu diesem Zeitpunkt vorgesehene Skeleton-Europacup und Interkontinentalcup wurde auf die Woche vom 15. bis 20. Februar verschoben.

Nach den Rodlern hatte auch der Bob- und Skeleton-Weltverband die Trainingswoche Ende Februar und den Weltcup im März 2021 in Peking gestrichen. Das Training auf der neuen Olympia-Bahn für die Winterspiele 2022 soll nun vom 5. Oktober bis zum 2. November 2021 stattfinden. Dabei erfolgt eine Trennung von Bob und Skeleton.

Eisschnelllauf DM abgesagt

Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft hat die vom 8. bis 10. Januar in Inzell geplanten deutschen Einzelstreckenmeisterschaften angesichts der Corona-Pandemie erneut auf unbestimmte Zeit verschoben. "Bis zum Ende des Lockdowns werden wir definitiv keine Meisterschaften durchführen", sagte DESG-Präsident Matthias Große am Freitag in einer Videobotschaft aus Anlass seiner ersten sechs Monate in dem Amt. Dennoch müsse sich kein Athlet Sorgen machen, dass er "leistungssportmäßig irgendwelche Nachteile" dadurch habe.

Kreuzbandriss: Saison-Aus für österreichischen Kombinierer Rehrl

Der österreichische Nordische Kombinierer Franz-Josef Rehrl hat sich verletzt und verpasst den Rest der Saison. Der 27-Jährige zog sich im provisorischen Wertungsdurchgang beim Weltcup in Ramsau nach einem Sprung auf 97,5 Meter und einem Sturz am Freitag einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu, wie der Österreichische Skiverband mitteilte. Durch seine Verletzung kann Rehrl auch bei der Weltmeisterschaft in Oberstdorf ab dem 23. Februar 2021 nicht dabei sein.

Corona-Fall im deutschen Biathlon-Team

Biathlon-WM in Hochfilzen, Massenstart

Kurz vor dem Auftakt in das zweite Weltcup-Wochenende in Hochfilzen hat es im deutschen Biathlon-Team einen Corona-Fall gegeben. Athleten und Betreuer seien davon nicht betroffen, teilte der Deutsche Skiverband am Donnerstag (17.12.2020) mit. Das Mitglied aus dem erweiterten Betreuerstab sei beim Check-in-Verfahren in die "Sicherheitsblase" für die zweite Hochfilzen-Woche positiv getestet worden.

Gemäß der Regularien der IBU und des Deutschen Skiverbandes seien sofort alle notwendigen Schutz-Maßnahmen ergriffen worden, hieß es vom DSV. Das Teammitglied wurde isoliert, die deutschen Athleten werden deshalb wie geplant an den Start gehen. Mit dem Sprint der Männer wurde das zweite Weltcup-Wochenende in Hochfilzen am Donnerstag eröffnet.

Erneut 1.200 Corona-Tests in Hochfilzen

In der ersten der beiden Hochfilzen-Wochen sind rund 1.200 Corona-Tests durchgeführt worden, die allesamt negativ waren. Die gleiche Anzahl an Tests wird auch in der momentan stattfindenden zweiten Woche vorgenommen. Der jetzt bekannt gewordene Fall ist der 18. Positivtest seit Saisonbeginn im Weltcup in der sogenannten Biathlon-Blase.

Startverzicht: Positiver Coronatest im deutschen Bobteam

Auch im deutschen Bob-Team gibt es einen positiven Corona-Fall, deshalb werden die deutschen Schlitten auf einen Start beim Europacup im lettischen Sigulda verzichtet.

BSD-Vorstandsvorsitzender Thomas Schwab

BSD-Vorstandsvorsitzender Thomas Schwab erklärt den Startverzicht.

"Wir haben erst nach der Anreise unseres Teams erfahren, dass es in Deutschland einen positiven Covid-19-Fall gab, bei denen einige der bereits nach Sigulda angereisten Sportler als Personen der Kontaktkategorie 1 eingestuft werden mussten. Daraufhin wurden die betroffenen Athletinnen und Athleten nach Hause in häusliche Selbstisolation geschickt", sagte der BSD-Vorstandsvorsitzende Thomas Schwab am Donnerstag.

Der Komplettverzicht auf den Europacup sei zudem eine Vorsichtsmaßnahme, um nicht die Weltcupteams zu gefährden. Immerhin wechseln einige Nachwuchsteams zwischen beiden Wettbewerben. Das Skeletonteam wird wie geplant starten, da "es komplett separat vom Bobteam in Sigulda unterwegs ist".

sst/dsv/sid/dpa | Stand: 19.12.2020, 11:21

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