Bob, Skeleton, Rodeln: Weltcups in Peking abgesagt

Der Eiskanal in Altenberg mit Toni Eggert

Winter Short

Bob, Skeleton, Rodeln: Weltcups in Peking abgesagt

Die geplanten Weltcups auf der Olympiabahn in Peking im Bob, Skeleton und Rodeln fallen aus. Die Ersatz-Austragungsorte sollen in der kommenden Woche bekannt gegeben werden.

Die Athleten des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) müssen sich auf Änderungen im Weltcup-Kalender einstellen. Die im Frühjahr 2021 geplanten Premieren-Rennen im Bob, Skeleton und Rodeln auf der Olympiabahn von 2022 in Peking werden aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. In allen Sportarten soll ein Ersatz-Standort gefunden werden. Dies geht unter anderem aus einem Schreiben des Bob- und Skeleton-Weltverbandes IBSF an seine Nationalverbände hervor.

Zuvor hatte bereits der Rodel-Weltverband FIL verkündet, dass die Weltcup-Rennen sowie die damit einhergehende internationale Trainingswoche im Yanqing National Sliding Center nicht wie geplant über die Bühne gehen können. Während die Trainingswoche in den Herbst 2021 verlegt werden soll, wird der Weltcup auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt in China ausgetragen. Stattdessen soll ein Ersatz-Standort für die Rennen, die sowohl beim Bob und Skeleton als auch beim Rodeln die Saison abgeschlossen hätten, in der kommenden Woche bekannt gegeben werden. Als konkreten Grund für die Verlegung nannte die FIL die "aktuelle Entwicklung der Pandemie" und damit einhergehende "Reisebeschränkungen".

Kombiniererinnen feiern in Ramsau Weltcup-Premiere

Ramsau Nordische Kombination

Ramsau Nordische Kombination

Endlich gute Nachrichten für die nordischen Kombiniererinnen: Die Weltcup-Premiere geht doch noch in diesem Jahr über die Bühne. Der österreichische Skiort Ramsau am Dachstein wird als erster Gastgeber eines Weltcups in der Nordischen Kombination der Frauen in die Geschichte eingehen. Die Weltcup-Premiere steigt am 18. Dezember. Das gab der Weltverband FIS am Samstag bekannt. Ramsau springt als Ersatz für die wegen der Corona-Pandemie abgesagten Rennen im estnischen Otepää (2./3. Januar) ein.

Ursprünglich hätten die Frauen am 5./6. Dezember in Lillehammer ihren ersten Weltcup überhaupt austragen soll, die Rennen wurden wegen Corona aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Bei den Weltmeisterschaften in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März) feiern die Frauen ihre WM-Premiere.

Shortrack: Weltcups in Bietigheim und Dresden abgesagt

Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft hat die geplanten Shorttrack-Weltcups in Bietigheim vom 19. bis 21. Februar und in Dresden vom 26. bis 28. Februar abgesagt. Die Internationale Eislaufunion ISU sei darüber informiert worden, teilte die DESG mit. 

"Die Austragung von Weltcups ist in diesen Tagen und Wochen angesichts der Corona-Pandemie nicht machbar. Wirtschaftlich sind diese Events in der momentanen Situation für uns nicht finanzierbar", begründete die DESG die Entscheidung.

Pech für Anna Seidel: Der Heimweltcup in Dresden fällt aus.

Fehlende Einnahmen von Sponsoren, die für die Durchführung sportlicher Wettkämpfe zwingend notwendig sind, Zuschauerverbot für die Events sowie die aktuellen Auflagen der Bundesregierung haben die DESG nach tiefgreifenden Analysen zu diesem schweren Schritt bewogen, hieß es. Die DESG wird nun versuchen, die Veranstaltungen zu einem anderen Zeitpunkt auszutragen.

red/sid/dpa | Stand: 28.11.2020, 20:09

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