Rückblick: Skispringer und Kombinierer setzen die Highlights

Vinzenz Geiger (l.) und Jarl Magnus Riiber beim Fotofinish

Wintersport

Rückblick: Skispringer und Kombinierer setzen die Highlights

NoKo: Geiger, Rydzek und Rießle in Klingenthal auf dem Podest +++ Skifliegen: Eisenbichler Zweiter und Zehnter in Oberstdorf +++ Skispringen: Katharina Althaus in Hinzenbach zweimal auf dem Podest +++ Rodeln: Felix Loch ist wieder da +++

NoKo: Geiger, Rydzek und Rießle knapp am Tagessieg vorbei

Der Weg zu WM-Medaillen führt für die deutschen Kombinierer nur über Jarl Magnus Riiber. Der Norweger stellte mit zwei Siegen am Weltcupwochenende im tief verschneiten Klingenthal einmal mehr seine Extraklasse unter Beweis. Damit sicherte er sich vier Wettbewerbe vor Weltcupende den Gesamtsieg. Für die DSV-Kombinierer gab es am Samstag die Plätze zwei und drei durch Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek sowie am Sonntag Rang drei für Fabian Rießle hinter dem Finnen Ilkka Herola.

Skifliegen: Eisenbichler Zweiter und Zehnter in Oberstdorf

Markus Eisenbichler hat beim Skifliegen in Oberstdorf seinen ersten Weltcupsieg um einen halben Punkt verpasst. Der Siegsdorfer musste sich am Samstag nur Vierschanzentourneegewinner Ryoyu Kobayashi geschlagen geben. Beim zweiten Springen am Sonntag landete Eisenbichler erneut als bester Deutscher auf Rang zehn. Den Sieg holte sich der Pole Kamil Stoch.

Skispringen: Althaus & Co. nah dran an den Besten

Katharina Althaus ist beim Skisprung-Weltcup im österreichischen Hinzenbach gleich zweimal aufs Podest gesprungen. Die Oberstdorferin untermauerte damit ihre starke Form wenige Wochen vor der nordischen Ski-WM in Seefeld. Lediglich die derzeit überragende norwegische Olympiasiegerin Maren Lundby, die in Hinzenbach einen Doppelsieg feierte, scheint derzeit unangreifbar. Erfreulich: Auch die weiteren deutschen Frauen sind nah dran an der Weltspitze: Juliane Seyfarth wurde am Samstag Zweite und konnte am Sonntag mit Platz vier und der Tagesbestweite überzeugen. Carina Vogt wurde zweimal Sechste, ist aber weitenmäßig nicht mehr weit weg von den Besten.

Rodeln: Felix Loch ist wieder da

Eine Woche nach seinem Triumph bei der Heim-WM hat der zuvor strauchelnde Felix Loch (Berchtesgaden) endlich auch wieder ein Weltcup-Rennen gewonnen - die stets erfolgreichen Frauen kassierten im verschneiten Altenberg dagegen ihre erste Heimniederlage seit rund 21 Jahren. Loch meldete sich mit seinem knappen Sieg vor dem WM-Zweiten Reinhard Egger aus Österreich zurück, es war der erste Weltcup-Erfolg des Weltmeisters in der laufenden Saison. Johannes Ludwig (Oberhof) landete am Samstag auf dem dritten Platz und spürt jetzt in der Gesamtwertung plötzlich wieder Lochs Atem im Nacken.

Thema in: B5 aktuell am 03.02., 18.15 Uhr

red | Stand: 04.02.2019, 09:25

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