Skicrosser Tim Hronek in Frankreich auf dem Podest

Tim Hronek (vorn) und der Schweizer Joos Berry beim Skicross in Megeve.

Weltcup in Megève

Skicrosser Tim Hronek in Frankreich auf dem Podest

Tim Hronek ist beim Skicross-Weltcup in Megève auf den dritten Platz gefahren. Zwischenzeitlich sah es nach mehr aus, denn Hronek war nicht der einzige Deutsche, der um die Podestplätze mitfuhr.

Zwei Deutsche hatten es ins Finale der besten Vier geschafft. Neben Tim Hronek (Unterwössen) hatte sich auch Florian Wilmsmann (Hartpenning) für den Kampf um den Weltcupsieg qualifiziert. Dort aber war der Kanadier Kevin Drury als Sieger und der Franzose Midol Bastien als Zweitplatzierter besser. Für Hronek war es der erste Podiumsplatz seit fast drei Jahren. Zuletzt war er 2017 in Sunny Valley (Russland) Zweiter geworden.

Tobias Müller (Fischen) schied im Viertelfinale aus, für Ferdinand Dorsch (Schnellenberg), Tobias Baur (Bernau) und Daniel Bohnacker (Gerhausen) war bereits im Achtelfinale Endstation.

Meier bei den Frauen auf Platz sechs

Bei den Frauen hielt Daniela Meier nach dem verletzungsbedingten Saisonaus von Heidi Zacher als einzige die Fahnen des DSV hoch. Die 23-Jährige vom SC Urach verpasste den Einzug in den Endlauf der besten Vier knapp, fuhr im kleinen Finale auf Platz zwei und landete damit auf dem sechsten Rang. Den Sieg sicherte sich Sotschi-Olympiasiegerin Marielle Thompson aus Kanada vor den Schwedinnen Sandra Näslund und Alexandra Edebo.

Überschattet war der Wettbewerb von einem schweren Sturz der Österreicherin Andrea Limbacher. Die Weltmeisterin von 2015 blieb im kleinen Finale an einem Richtungstor hängen und musste mit Schmerzen im Knie abtransportiert werden.

Stand: 01.02.2020, 12:34

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