Deutsche Eisschnellläufer bei Heerenveen-Auftakt am Podest vorbei

Claudia Pechstein im norwegischen Hamar

Eisschnelllauf | Weltcup

Deutsche Eisschnellläufer bei Heerenveen-Auftakt am Podest vorbei

Die deutschen Eisschnellläufer haben am ersten Tag des Weltcups in Heerenveen noch nichts mit den Top-Platzierungen zu tun gehabt. Immerhin gab es zwei Final-Qualifikationen im Massenstart.

Beim Auftakt des Eisschnelllauf-Weltcups im niederländischen Heerenveen sind die deutschen Athleten deutlich an den Top-Platzierungen vorbeigelaufen. In der Team-Verfolgung der Frauen kam  die Berlinerin Claudia Pechstein mit den Weltcup-Neulingen Mareike Thum (Darmstadt) und Josephine Heimerl (Inzell) auf Rang sieben unter acht gestarteten Trios. Das siegreiche Team Kanadas war in 2:56,71 Minuten rund 14 Sekunden schneller als die Deutschen.

Männer-Trio bei Comeback Siebter

Bei den Männern war erstmals seit mehr als vier Jahren wieder ein deutsches Trio am Start. Noel Müller (Chemnitz), Lukas Mann (Berlin) und Stefan Emele (Erfurt) wurde beim Sieg der Gastgeber um Vierfach-Olympiasieger Sven Kramer Siebter von neun gestarteten Teams, wobei Polen und Neuseeland das Ziel nicht erreichten. Das deutsche Trio hatte mehr als 20 Sekunden Rückstand auf die Sieger.

Thum und Pechstein im Massenstart-Finale

Einen Lichtblick gab es in den Massenstarts, in denen sich Thum und Pechstein für die Finals am Samstag (23.01.2021) qualifizierten. Die frühere Inlineskate-Weltmeisterin Thum wurde in ihrem Halbfinale mit elf Sprintpunkten Vierte, Pechstein mit neun Zählern Fünfte. In den Massenstarts der Männer kamen Mann und Müller jeweils auf Rang elf und schieden damit aus.

dh/dpa | Stand: 22.01.2021, 18:14

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