Nico Ihle verpasst Sprint-Medaille

Nico Ihle

Sprint-WM in Heerenveen

Nico Ihle verpasst Sprint-Medaille

Mit der erhofften Bronzemedaille ist es nichts geworden. Eisschnellläufer Nico Ihle landete bei der Sprint-WM in Heerenveen nach vier Läufen auf dem siebten Platz.

Am Sonntag (24.02.2019) schob sich der Chemnitzer dank eines starken Laufes über 1.000 Meter, wo er die vierte Zeit lief, noch um zwei Plätze nach vorn.  Nach jeweils zwei Rennen über 500 und 1.000 Meter fehlten Ihle aber 1,95 Sekunden zum Bronze-Platz. "Über die 1.000 Meter hatte ich dann nichts mehr zu verlieren und habe alles reingelegt. Das war eine richtig gute Zeit, damit kann ich wirklich zufrieden aus dem Wettkampf gehen", sagte Ihle.

Russe Kulischnikow holt den Titel

Den Titel sicherte sich wie schon 2015 und 2016 der Russe Pawel Kulischnikow, der bereits über 500 Meter mit einem neuen Bahnrekord von 34,31 Sekunden für eine Art Vorentscheidung gesorgt hatte. Zum Abschluss reichte ihm dann Platz zwei über die doppelte Distanz, um den Japaner Tatsuya Shinhama und Kjeld Nuis aus Norwegen auf die Plätze zwei und drei zu verweisen. Joel Dufter aus Inzell wurde in der Endabrechnung Elfter.

Eisschnelllauf - die Sprint-WM aus Heerenveen Sportschau 24.02.2019 13:05 Min. Verfügbar bis 24.02.2020 Das Erste

Mäßige 500 Meter kosten bessere Platzierung

Für den 33-jährigen Ihle lief es nicht optimal. In 35,14 Sekunden blieb der Chemnitzer sogar noch hinter seiner gestrigen Zeit zurück. Dabei hatte er am Samstag (23.02.2019) noch Reserven gesehen, als er 34,92 Sekunden gelaufen war. "Mit einer besseren Reaktion sind so zwei Zehntelsekunden noch möglich." So fiel Ihle auf Rang neun zurück. "Ich denke aber, über die 1.000 Meter geht noch was. Da kann ich besser laufen, muss nicht so rennen.“ Und Ihle steigerte sich noch einmal. Platz vier wie vor einem Jahr konnte er in der Gesamtwertung aber nicht schaffen.

Japanischer Doppelsieg bei den Frauen

Nao Kodaira

Weltmeisterin Nao Kodaira

Bei den Damen holte sich in Abwesenheit der verletzten niederländischen Titelverteidigerin Jorien ter Moors die Japanerin Nao Kodaira ihr zweites WM-Gold. Der Weltmeisterin von 2017 reichte im abschließenden 1.000-Meter-Rennen Platz drei, um sich in der Gesamtwertung vor ihrer Teamgefährtin Miho Takagi ( 150,050 ) und der Amerikanerin Brittany Bowe durchzusetzen.

Die Inzellerin Gabriele Hirschbichler verabschiedete sich nach den letzten Rennen ihrer Karriere mit WM-Rang 20 vom Leistungssport.

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Thema in: Wintersport im Ersten, 24.02.2019, Ab 09.00 Uhr

dpa/red/sid | Stand: 24.02.2019, 18:07

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