Eisschnellläuferin Pechstein wird EM-Zwölfte über 3.000 Meter

Claudia Pechstein

Heerenveen

Eisschnellläuferin Pechstein wird EM-Zwölfte über 3.000 Meter

Im niederländischen Heerenveen finden die Europameisterschaften im Eisschnelllauf statt. Claudia Pechstein wurde über 3.000 Metern als beste Deutsche Zwölfte.

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat bei ihrer 22. EM-Teilnahme den zwölften Platz über 3.000 Meter belegt. Geplagt von Rückenproblemen lief die 47 Jahre alte Berlinerin im niederländischen Heerenveen 4:07,30 Minuten und war damit beste Deutsche. Roxanne Dufter aus Inzell landete auf Platz 14, Michelle Uhrig aus Berlin auf Rang 15. "Mein Rennen war gut. Mit 47 Jahren kann ich hier keine 4:04 mehr schaffen. Ich bin zufrieden. Was die anderen da an der Spitze gezaubert haben, war der Wahnsinn", sagte Pechstein.

Den von 10.000 Zuschauern umjubelten Sieg erlief sich 5000-Meter-Olympiasiegerin Esmee Visser. Die Niederländerin verpasste in 3:59,15 Minuten nur um 0,47 Sekunden und verwies Francesca Lollobrigida (4:01,66) aus Italien auf Platz zwei.

Eisschnelllauf - die EM in Heerenveen Sportschau 11.01.2020 07:48 Min. Verfügbar bis 11.01.2021 Das Erste

Sprint-Siege an Russen Kulischnikow und Fatkulina

Das Eisschnelllauf-Team Russlands bestimmte die Sprint-Entscheidungen. Weltrekordler Pawel Kulischnikow verfehlte in 34,38 Sekunden nur knapp den Bahnrekord über 500 Meter und setzte sich mit 0,09 Sekunden vor Dai Dai Ntab aus den Niederlanden durch. Bei den Damen entthronte die Russin Olga Fatkulina in 37,40 Sekunden die zweitplatzierte Titelverteidigerin Vanessa Herzog aus Österreich (37,49). Damit haben die Russen schon vier der sechs EM-Konkurrenzen für sich entschieden.

Für die deutschen Sprinter blieben nur hintere Ränge. Jeremias Marx aus Erfurt kam auf Platz 15 (35,67 Sekunden), sein Vereinsgefährte Stefan Emele lief erstmals unter 36 Sekunden (35,89), verbesserte in seinem ersten Jahr auf internationalem Eis seine persönliche Bestmarke aber gleich um 0,42 Sekunden und belegte Rang 17. Bei den Damen kam Katja Franzen (Inzell) als beste Deutsche auf Platz 15 (39,66).

Roest Europameister über 5.000 Meter

Über 5.000 Meter holte sich der Niederländer Patrick Roest in einer Zeit von 6:08,92 Min. den Titel. vor seinem Landsmann Sven Kramer. Dritter wurde der Russe Denis Juskow. Felix Maly aus Erfurt wurde 15. Der einzihge deutsche Starter war mit 6:27,97 Minuten fast 20 Sekunden langsamer als der Sieger.

Stand: 11.01.2020, 17:04

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