Oranje dominiert Heim-EM - Uhrig beste Deutsche

Eisschnelllauf-EM - die Wettkämpfe am Sonntag aus Heerenveen Sportschau 12.01.2020 10:09 Min. Verfügbar bis 12.01.2021 Das Erste

Heerenveen

Oranje dominiert Heim-EM - Uhrig beste Deutsche

Die Eisschnelllauf-EM ist Geschichte. In Heerenveen waren die Gastgeberinnen das Maß aller Dinge. Aus deutscher Sicht sorgte Michelle Uhrig am Sonntag (12.01.2020) als Siebte im Massenstart für das beste Ergebnis.

Mit Platz sieben bescherte die Berlinerin Michelle Uhrig der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) die beste Platzierung bei der Europameisterschaft. Die 23-Jährige wurde im Eisoval von Heerenveen im Massenstart für ein beherztes Rennen belohnt. Die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein sorgte als Achte für einen versöhnlichen Abschluss. Über EM-Gold jubelte Irene Schouten (Niederlande).

Scholz und Emele über 1.000 Meter auf 15 und zwölf

Pawel Kulischnikow

Bärenstarker Sieger: Pawel Kulischnikowaus Russland

Über 1.000 Meter landete die einzige deutsche Starterin, Lea-Sophie Scholz aus Berlin, in 1:19,24 Minuten auf dem 15. Platz. Die eigentlich für einen Einsatz vorgesehenen Roxanne Dufter (Inzell) und Michelle Uhrig (Berlin) wurden von Bundestrainer Erik Bouwman abgemeldet. Sie hatten über 1.500 und 3.000 Meter nicht überzeugen können. Der Sieg ging natürlich an die Niederlande. Juta Leerdamm setzte sich mit einer persönlichen Bestleistung von 1:13:67 Minuten durch. Silber und Bronze holte Russland mit Darja Katschanowa und Jekaterina Schichowa. Bei den Männern landete der Erfurter Stefan Emele in 1:10:07 Minuten auf den zwölften Platz. Gold sicherte sich hier der Russe Pawel Kulischnikow (1:07:09 Minuten.

Oranje holt sich Gold in der Teamverfolgung

Team NIederlande mit Antoinette de Jong, Melissa Wijfje und Ireen Wust

Die Teamstaffel aus den NIederlanden

Die Titel in der Teamverfolgung gingen erwartungsgemäß an die Gastgeber. Bei den Frauen setzte sich die Niederlande mit Ireen Wüst, Melissa Wijfje, Antoinette de Jong und Carlijn Achtereekte vor Russland und Weißrussland durch. Bei den Männern gewann Oranje mit Sven Kramer, Koen Verweij, Patrick Roest und Marcel Bosker vor Russland und Norwegen. Deute Teams waren hier nicht am Start.

sst/rei/dpa/sid | Stand: 12.01.2020, 17:51

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