Pechstein und Dufter verpassen WM-Finale über 5.000 Meter

Eisschnelllauf-WM - die 1.500, 5.000 und 10.000 Meter aus Hamar Sportschau 01.03.2020 09:53 Min. Verfügbar bis 01.03.2021 Das Erste

Mehrkampf-WM in Hamar

Pechstein und Dufter verpassen WM-Finale über 5.000 Meter

Claudia Pechstein und Roxanne Dufter haben bei der Mehrkampf-WM das Finale über 5.000 Meter verpasst. Auf der 1.500 Meter-Distanz war Pechstein die beste deutsche Starterin. Den WM-Titel sicherten sich die Niederländerin Ireen Wüst und ihr Landsmann Patrick Roest.

Claudia Pechstein und Roxanne Dufter haben am Sonntag (01.03.20) bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer in Hamar erwartungsgemäß das Finale über 5.000 Meter verpasst.

Pechstein und Dufter über 1.500 Meter nur in Top 20

Claudia Pechstein im norwegischen Hamar

Claudia Pechstein im norwegischen Hamar

Bei ihrer 24. Mehrkampf-WM war die bereits 48-jährige Pechstein über 1.500 Meter in 1:59,14 Minuten als 17. wieder beste Deutsche. Allerdings war sie, wie schon in den Vorjahren, deutlich an den Top 10 vorbeigelaufen. Auch die Inzellerin Dufter landete in 1:59,31 Minuten knapp dahinter nur auf Rang 19.

Pechstein, die für die formschwache Michelle Uhrig ohne Vorbereitung ins Feld gerutscht war, hatte mit dem WM-Ausgang nichts zu tun. In der Endabrechnung belegt die fünfmalige Olympiasiegerin nach Läufen über 500 Meter (41,06 Sekunden), 3.000 m (4:09,66 Minuten) und 1.500 m (1:59,14) in der Gesamtwertung nur den 19. Rang. Dufter belegte nach drei Rennen Rang 21.

Wüst zum siebten Mal Weltmeisterin

Den Mehrkampftitel feierte bereits zum siebten Mal die Niederländerin Ireen Wüst. Am Sonntag war sie auch über 1.500 Meter in Bahnrekordzeit von 1:53,89 Minuten die schnellste Läuferin. Über die 5.000 Meter wurde sie nach 7:01,68 Minuten Zweite hinter Martina Sáblíková (CZE). Nach vier Rennen gewann Wüst den WM-Titel vor Ivanie Blondin (CAN) und Teamkollegin Antoinette de Jong.

Seinen WM-Hattrick nach 2018 und 2019 vollendete der Niederländer Patrick Roest. Er sicherte sich den Mehrkampf-Thron vor dem Norweger Sverre Lunde Pedersen. Bronze ging an den Japaner Seitaro Ichinohe.

dpa/sid | Stand: 01.03.2020, 16:31

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