Eisschnellläufer Beckert läuft in die Top 10

Patrick Beckert

Eisschnelllauf-Weltcup in Polen

Eisschnellläufer Beckert läuft in die Top 10

Am Wochenende steht im polnischen Tomaszow Mazowiecki bereits der zweite Eisschnelllauf-Weltcup der Saison an. Über 5.000 Meter schaffte es Patrick Beckert in die Top 10. Altmeisterin Claudia Pechstein gewann ihr Rennen der B-Gruppe.

Der Erfurter Eisschnelläufer Patrick Beckert ist mit einem zehnten Platz in den Weltcup im polnischen Tomaszow Mazowiecki gestartet. Über 5.000 Meter konnte sich der WM-Vierte im Vergleich zur Vorwoche um einen Platz verbessern und kam in 6:30,26 Minuten ins Ziel. Der Sieg ging erneut an den Niederländer Patrick Roest.

 Karolina Gasecka gratuliert Claudia Pechstein (li.) nach dem Eisschnelllauf über 3.000 Meter.

Karolina Gasecka gratuliert Claudia Pechstein (li.) nach dem Eisschnelllauf über 3.000 Meter.

Pechstein hält kurzzeitig Bahnrekord

Claudia Pechstein ist mit einem starken Rennen in den Eisschnelllauf-Weltcup des Wochenendes gestartet. Die Berlinerin gewann über 3.000 Meter in 4:10,043 Minuten ihr Rennen in der B-Gruppe. Die 47-Jährige war dabei schneller als die deutschen Konkurrentinnen Michelle Uhrig (Berlin/4:14,436) und Roxanne Dufter (Inzell/4:17,667). "Sie hat sich das Rennen gut eingeteilt. Sie ist das Rennen vernünftig angegangen und hat es durchgezogen. Sie wusste, was sie zu tun hat. Am Ende musste die Eins stehen", sagte Teammanager Helge Jasch von der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG).  Mit ihrer Zeit stellte Pechstein sogar kurzzeitig einen Bahnrekord auf. Dieser wurde später aber mehrfach überboten - Schnellste war A-Gruppen-Siegerin Martina Sablikova aus Tschechien, die in 4:06,133 Minuten etwa acht Sekunden schneller war als Pechstein.

Polnisches Team betreut Pechstein

Durch den Sieg steigt Pechstein beim kommenden Weltcup in Nur-Sultan in Kasachstan in die A-Gruppe auf. Dort steht ihre Schokoladendisziplin, die 5.000 Meter, auf dem Programm. Eine gewisse Brisanz hat der Weltcup für Pechstein. Nach einem Zerwürfnis mit Bundestrainer Erik Bouwman trainiert sie mit der polnischen Mannschaft und wird auch am Wochenende von dieser betreut.

Sablikova holt Weltcup-Sieg

Martina Sablikova

Martina Sablikova

Im A-Finale sicherte sich die Tschechin Martina Sablikova in 4:06,13 Minuten den Sieg, knapp vor der Niederländerin Carlijn Achtereekte und Natalja Woronina aus Russland.

Teamsprinter nur Zehnte

Die deutschen Teamsprinter erlebten eine Enttäuschung. Unter 13 Teams belegten Nico Ihle und co. nur den zehnten Platz. Den Sieg sicherte sich die Niederlande. Bei den Frauen setzte sich Russland vor den Niederlanden durch.

Stand: 22.11.2019, 17:56

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