Eisschnelllauf in Heerenveen - die Wettbewerbe in der Zusammenfassung

Sportschau 08.01.2022 11:55 Min. Verfügbar bis 08.01.2023 Das Erste

Eisschnelllauf | Europameisterschaft

Deutsche Eisschnelllauf-Sprinter knapp an EM-Medaille vorbei

Stand: 08.01.2022, 18:05 Uhr

Zum Auftakt des zweiten Tages der Eisschnelllauf-Europameisterschaft in Heerenveen hat es beinahe eine Überraschungsmedaille gegeben. Den Sprintern fehlten im Team nur ein Hauch zu Bronze.

Die deutschen Sprinter haben bei den Eisschnelllauf-Europameisterschaften knapp eine Medaille verpasst. Nico Ihle, Joel Dufter und Moritz Klein wurden am Samstag (08.01.2022) im nicht-olympischen Teamsprint Vierte.

In 1:20,72 Minuten war das Trio nur um 0,19 Sekunden langsamer als das drittplatzierte Team aus Polen. Europameister wurden die favorisierten Niederländer in 1:19,71 Minuten vor Norwegen (1:19,83).

Teamsprinter Ihle: "Sehr schade mit Platz vier"

Sportschau 08.01.2022 02:45 Min. Verfügbar bis 08.01.2023 Das Erste

Doppelsieg der Gastgeber über 5.000 Meter

Auch über 5.000 Meter ging der Sieg an die Gastgeber. Patrick Roest siegte vor seinem Landsmann Jorrit Bergsman und dem Norweger Hallgeir Engebraten. Der Darmstädter Felix Rijhnen wurde Elfter.

Der frühere Inline-Skater hatte in dieser Saison schon mit guten Zeiten überzeugt und sich für Olympia qualifiziert. In Heerenveen blieb er aber zehn Sekunden über seiner Saisonbestzeit. Fridtjof Petzold landete auf dem 15. Platz unter 16 Startern.

Felix Rijhnen: "Nicht gut, nicht schlecht, sondern mittendrin"

Sportschau 08.01.2022 02:43 Min. Verfügbar bis 08.01.2023 Das Erste

Sprint-Sieg an Niederländerin Kok

Im 500-Meter-Sprint der Frauen setzte sich die Niederländerin Femke Kok vor den Russinnen Angelina Golikowa (+0,10 Sekunden) und Daria Katschanowa (+0,25 Sekunden) durch. Die deutschen Starterinnen Katja Franzen, Sophie Warmuth und Lea-Sophie Scholz landeten auf den Plätzen 12, 16 und 17.

1.500 Meter: de Jong siegt - Behlau Elfte

Im letzten Rennen von Samstag setzte sich die nächste Niederländerin durch. Antoinette de Jong, die Olympiadritte von Pyeonchang über 3.000 Meter, holte dabei ihre erste EM-Einzel-Goldmedaille. In 1:53,812 Minuten verwies de Jong Eisschnelllauf-Legende Irene Wüst um 0,27 Sekunden auf Rang zwei. Beste Deutsche wurde Leia Behlau aus Erfurt als Elfte (+ 5,70 Sekunden). Die beiden Berlinerinnen Michelle Uhrig und Lea-Sophie Scholz kamen die auf die Ränge 14 (+ 7,00 Sekunden) und 16 (+ 7,52 Sekunden).

Quelle: dpa/dko/dh

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