Eisschnelllauf - Wolf neue Bundestrainerin

DESG: Großes Wunschkandidatin Wolf neue Bundestrainerin Mittagsmagazin 24.09.2020 01:55 Min. Verfügbar bis 24.09.2021 Das Erste

Niemann-Stirnemann übernimmt das Amt der Co-Bundestrainerin

Eisschnelllauf - Wolf neue Bundestrainerin

Ein Duo soll es richten: Mit den früheren Weltklasse-Läuferinnen Jenny Wolf und Gunda Niemann-Stirnemann will der deutsche Eisschnelllauf zurück in die Erfolgsspur finden.

Die fünfmalige Weltmeisterin Wolf wurde von der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) zur Chef-Bundestrainerin ernannt, die dreimalige Olympiasiegerin Niemann-Stirnemann übernimmt das Amt der Co-Bundestrainerin.

"Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Gerne bringe ich meine Erfahrungen als Athletin, aber auch meine Kenntnisse leistungssportlicher Strukturen und Prozesse in das zukünftige Trainerteam ein", sagte Wolf.

Siebenköpfige Trainerkommission

Jenny Wolf bei ihrer Vorstellung auf der Pressekonferenz der DESG

Die Diplomtrainerin, die in der Vergangenheit schon als Bundestrainerin Technik und Wissenschaft arbeitete, führt die neue siebenköpfige Trainerkommission der DESG an. Neben "Jahrhundertläuferin" Niemann-Stirnemann gehören Andreas Behr (beide Erfurt), Andreas Kraus (Inzell), Uwe Hüttenrauch (Berlin), André Hoffmann (Dresden) und Tony Seidenglanz (Chemnitz) zum neuen Trainerteam der DESG. "Bis zu den Olympischen Spielen sind es weniger als 500 Tage. Wir müssen für den Weg nach Peking ein optimales Umfeld schaffen, individuell, innovativ und orientiert an der Weltspitze", sagte die 41 Jahre alte Wolf.

Frühere Top-Trainer einbinden

Wolf will auch dafür sorgen, dass frühere Top-Trainer wie Joachim Franke, Stephan Gneupel und Thomas Schubert in die Arbeit eingebunden werden. "Ich begrüße die Initiative, in den Austausch mit erfolgreichen und verdienten Trainern zu gehen", sagte Wolf.

Überraschung geglückt: Wolf neue Eisschnelllauf-Bundestrainerin

Sportschau 24.09.2020 Verfügbar bis 24.09.2021 ARD Von Guido Ringel

DESG-Präsident Matthias Große sieht den Verband fünf Tage nach seiner Wahl auf einem guten Weg. "Diese Neuaufstellung ist eine Zäsur", sagte der 52-Jährige: "Wir haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und werden den absoluten Leistungsgedanken in den Mittelpunkt unseres Neustarts rücken."

dpa/sid | Stand: 24.09.2020, 12:00

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